Reportage

Bischof Rahmé warnt vor humanitärer Katastrophe im Libanon

Der maronitisch-katholische Bischof von Baalbek–Deir El-Ahmar, Hanna Rahmé, hat erneut auf die dramatische Lage im Libanon hingewiesen und sich für die finanzielle Unterstützung aus Deutschland bedankt. Das Erzbistum Köln hatte über die Catholic Near East Welfare Association (CNEWA) 100.000 Euro als Nothilfe bereitgestellt. Nach Angaben von Rahmé fließen die Mittel hauptsächlich in den Süden des Landes, der stark unter israelischen Angriffen leidet.

Aber auch Rahmés Diözese im Nordosten des Libanon ist von dem Krieg betroffen. Während in der Region um Deir El-Ahmar viele Christen leben, gilt die nahe Stadt Baalbek als Hochburg der Hisbollah und steht damit im Zentrum der aktuellen israelischen Angriffe. Rahmé betonte, die Lage für die Menschen im Libanon sei zunehmend schwierig und Unterstützung dringend notwendig.