Marienstatue von Aparecida
Marienstatue von Aparecida
Giovanni Battista Re
Giovanni Battista Re

18.08.2017

Papst sendet Kardinal Re zum Jubiläum von Aparecida Zum 300. Jahrestag der Marienerscheinung

Im Oktober feiert die Stadt Aparecida im Südosten Brasiliens den 300. Jahrestag der Marienerscheinung. Der Vatikan teilte nun mit, dass der italienische Kardinal Giovanni Battista Re als Papstgesadter teilnehmen wird.

Es soll im Oktober 1717 gewesen sein, als drei Fischer in dem kleinen Ort Guaratingueta im Südosten Brasiliens ihre Netze in den Paraiba-Fluss warfen. Zuvor hatten sie die Muttergottes um einen reichen Fang gebeten, doch die Netze blieben leer. Dann geschah das Wunder: In dem Netz verfing sich eine Marienfigur ohne Kopf – selbigen zogen sie wenig später ebenfalls aus dem Wasser. Von diesem Zeitpunkt an quollen ihre Netze vor lauter Fischen über.

Die Marienfigur ist heute Brasiliens Schutzpatronin; neben der Fundstelle am Paraiba-Fluss ragt die gigantische Basilika von Aparecida gen Himmel. Jedes Jahr pilgern rund acht Millionen Menschen hierher. Diese Jahr im Oktober feiert Brasilien 300 Jahre nach dem Wunder.

Papst sendet Kardinal zum Jubiläum

Zu dem besonderen Ereignis schickt nun auch der Vatikan einen Vertreter. Am Donnerstag teilte Rom mit, dass der italienische Kardinal Giovanni Battista Re als Papstgesandter an den Feiern zum 300. Jahrestag der Marienerscheinung von Aparecida in Brasilien teilnehmen wird. Papst Franziskus ernannte den 83-jährigen Kardinal, der zuletzt Präfekt der Römischen Bischofskongregation und bis 2010 zehn Jahre Vorsitzender der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika war, zu seinem Sondergesandten für die Feiern vom 10. bis 12. Oktober in dem Wallfahrtsort, wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte.

Die Stadt Aparecida ist der bedeutendste Wallfahrtsort Brasiliens. Mehrere Millionen Menschen pilgern jedes Jahr in die 150 Kilometer nordöstlich von Sao Paulo gelegene Kleinstadt. In ihrem Zentrum steht eine mehr als 40.000 Menschen fassende Wallfahrtskirche, in der die Gläubigen an einer kleinen Statue der Gottesmutter beten. Mit der Marienfigur wird Maria als Schutzpatronin Brasiliens verehrt.

Kirche als Nationalheiligtum

Das portugiesische Wort "Aparecida" bedeutet übersetzt "Die Erschienene". Nach dem Wunder wurde eine Kapelle, später eine große Kirche errichtet. Seit 1955 ist eine neue Basilika in Bau, die Papst Johannes Paul II. 1980 weihte. Vier Jahre später erklärte die Brasilianische Bischofskonferenz die Kirche zum Nationalheiligtum. Sie ist bis heute nicht komplett fertiggestellt. 2007 tagte in Aparecida die Vollversammlung des Lateinamerikanischen Bischofsrates CELAM.

(KNA)

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