Papst Franziskus spricht mit Beratergruppe
Papst Franziskus spricht mit Beratergruppe

26.04.2017

Kardinalsrat befasst sich mit Personalfragen "Blickwinkel von 360 Grad"

Der für die Kurienreform zuständige Kardinalsrat hat bei seiner derzeitigen Konferenzrunde ausführlich Personalfragen erörtert. Dabei ging es jedoch weniger um Neueinstellungen als um Weiterbildung des vorhandenen Personals.

Dazu waren laut Vatikansprecher Greg Burke bei den dreitägigen Beratungen zeitweilig auch Mitglieder des vatikanischen Staatssekretariats, des Wirtschaftsrats und des Büros für Arbeit des Apostolischen Stuhls anwesend.

"Es ging darum, Personalfragen in einem Blickwinkel von 360 Grad zu erörtern", so Burke. Laut Vatikan-Mitteilung vom Mittwoch waren auch Auswahl und Ausbildung des Personals für den Heiligen Stuhl bei Laien wie Geistlichen Thema. Die Reform bringe auch veränderte Aufgaben für die Mitarbeiter mit sich, ergänzte Burke.

Dezentralisierung

Das Gremium, dem auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, angehört, gilt inzwischen als wichtigster Beraterkreis von Franziskus. Bei der bis Mittwoch dauernden 19. Konferenzrunde befasste sich der K9-Rat auch mit der Kongregation für die Evangelisierung der Völker sowie dem Päpstlichen Rat für die Neuevangelisierung.

Es ging laut Burke auch um eine "Dezentralisierung der Beziehungen zwischen der römischen Kurie und den Bischofskonferenzen", so Burke. Ein Termin für den Abschluss der neuen Kurienordnung, die die Konstitution "Pastor bonus" von 1988 ablösen soll, sei noch nicht bekannt.

Bericht von päpstlicher Kinderschutzkommission

Der Bostoner Kardinal Sean Patrick O'Malley, Präsident der päpstlichen Kinderschutzkommission, berichtete über die Arbeit der Kommission mit besonderem Augenmerk auf weltweite Schulungsprogramme. Er referierte zudem die Ergebnisse der jüngsten Vollversammlung. Der Präfekt des vatikanischen Wirtschaftssekretariats, Kardinal George Pell, sprach über neue Entwicklungen seiner Behörde sowie über das Budget für das laufende Jahr.

Daneben wurden Vorschläge zum Päpstlichen Rat für den interreligiösen Dialog und dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte diskutiert, die Papst Franziskus vorgelegt werden sollen. Wie bereits beim vorherigen Treffen ging es auch um die Zukunft der drei vatikanischen Gerichtshöfe: der für das Beicht- und Ablasswesen zuständigen Pönitentiarie, des Obersten Gerichtshofs der Signatur und der vor allem mit Eheprozessen befassten Rota. In all diesen Bereichen sind laut Burke keine großen Änderungen zu erwarten. Der im April 2013 gegründete Kardinalsrat soll erneut vom 12. bis 14. Juni zusammentreten.

(KNA)

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