Kontakt zwischen Jung und Alt in der Pandemie in Italien
Kontakt zwischen Jung und Alt in der Pandemie in Italien

02.03.2021

Vatikan-Ethiker fordert von Draghi bessere Versorgung Älterer Die richtigen Lehren ziehen

Erzbischof Vincenzo Paglia, Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, fordert von der neuen Regierung Italiens einen "Paradigmenwechsel" im Umgang mit älteren Menschen. Er kündigte Vorschläge für die Umstrukturierung von Heimen an.

Das Verhältnis zwischen den Generationen müsse neu gestaltet werden, sagte er der Zeitung "La Stampa" (Dienstag). In den Altenheimen des Landes seien durch die Corona-Pandemie Tausende Senioren ums Leben gekommen. Aufgabe der Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi sei es nun, daraus die richtigen Lehren zu ziehen.

Paglia ist Leiter einer italienischen Regierungskommission, die vor dem Hintergrund der Pandemie-Erfahrungen eine Umstrukturierung von Alten- und Pflegeheimen begleiten soll. Dazu würden bald "konkrete Vorschläge" präsentiert, kündigte der Erzbischof an. Ein Ziel sei es, den Schwerpunkt auf die häusliche Pflege zu verlagern.

Auch die jungen Menschen nicht vergessen

Der vatikanische Chef-Ethiker mahnte die Draghi-Regierung, auch das Wohl der jungen Menschen im Blick zu behalten. Ihnen solle ein Italien hinterlassen werden, das "nicht mit Schulden überlastet" sei. Ansonsten drohe angesichts immer schlechterer Zukunftsperspektiven eine massive Auswanderungswelle.

Paglia äußerte sich anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung der Lateranverträge, die 1929 zwischen Italien und dem Heiligen Stuhl abgeschlossen wurden. Für diesen Dienstag ist in der italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl ein feierlicher Empfang geplant. Bei dem Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit wollen Spitzen von Vatikan und Italienischer Bischofskonferenz Regierungschef Draghi und Staatspräsident Sergio Mattarella ihre Anliegen vortragen.

(KNA)

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