Demo gegen Rassismus
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Dogan Akhanli
Dogan Akhanli
Pfarrer Franz Meurer
Pfarrer Franz Meurer

27.08.2017

Schriftsteller Akhanli fordert zur Wahl Zeichen gegen Rassismus "Wir dürfen nicht schweigen"

Der in Spanien festgehaltene Kölner Schriftsteller Dogan Akhanli appelliert bei der "Arsch huh"-Veranstaltung "Wähle jonn - Demokratie braucht keine Alternative!" für ein Zeichen gegen Ausgrenzung.

"Wir dürfen nicht in Ohnmacht verfallen. Wir dürfen nicht resignieren. Es bleibt dabei: Rassisten haben keinen Platz unter uns, egal welchen Pass sie haben", hieß es am Sonntag in Akhanlis Grußbotschaft zur "Arsch huh"-Veranstaltung "Wähle jonn - Demokratie braucht keine Alternative!" in Köln. Er erteilte den Angaben zufolge in der vorgetragenen Rede "menschenverachtenden Ideologien, die aus Fremden Feinde machen wollten", eine Absage.

"Wir sind auch da!"

Akhanli, der aufgrund eines türkischen Strafverfahren in Spanien festgenommen und später freigelassen wurde, forderte, gemeinsam eine lebendige Erinnerungslandschaft zu schaffen. "Wir dürfen nicht schweigen, wenn der Holocaust verharmlost wird. Wir dürfen nicht schweigen, wenn der Genozid an den Armeniern geleugnet und die Opfer der Kolonialgeschichte verschwiegen werden", so der türkischstämmige Autor. Kritikern müsse entgegengetreten und erwidert werden: "Wir sind auch da!"

Der Kölner "Sozialpfarrer" Franz Meurer beteiligte sich ebenfalls bei der Veranstaltung und engagierte sich für das Ansinnen der Aktion, Menschen für die Wahl zu gewinnen. "Die Leute haben den Eindruck, kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich, wie Max Raabe es so schön in seinem Song singt. Und da muss man ansetzen", sagte Meurer im Interview bei domradio.de. Zur Veranstaltung "Wähle jonn - Demokratie braucht keine Alternative!" der Initiative "Arsch huh" hatten am Sonntag Künstler der Kölner Musik- und Kabarettszene eingeladen. 

(KNA, DR)

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