Papst Franziskus segnet den Lamborghini (Archiv)
Papst Franziskus segnet den Lamborghini (Archiv)

26.02.2021

Papst-Lamborghini kommt auch Christen im Irak zugute Auktionserlöse für Hilfsprojekte

Im Jahr 2017 bekam Papst Franziskus einen Sportwagen geschenkt. Statt ihn zu fahren, hat er den Lamborghini bei einer Aktion versteigert. Der Erlös daraus ist auch zwei Hilfsprojekten im Irak zugute gekommen, die dadurch finanziert wurden.

Wie "Kirche in Not" Italien am Freitag mitteilte, hatte der Papst 200.000 Euro des Auktionserlöses für die Hilfsorganisation bestimmt. Das Geld sei dem Wiederaufbau einer kirchlichen Mehrzweckhalle sowie eines Kindergartens im Ort Bashiqa in der Ninive-Ebene zugutegekommen, so der Vorsitzende Alessandro Monteduro. Bei seiner Irak-Reise wird Franziskus auch diese Region besuchen.

Halle wurde völlig zerstört

Die Halle der syrisch-katholischen Gemeinde in Bashiqa war von IS-Milizen völlig zerstört worden. In deren Wiederaufbau gingen aus dem Auktionserlös Monteduro zufolge 166.000 Euro, ergänzt um 124.000 Euro aus weiteren Fonds von "Kirche in Not". Der von Milizen teils schwer verwüstete Kindergarten wurde mit 34.000 Euro aus dem Lamborghini-Erlös bedacht. Die Einrichtung kann rund 70 Kinder aufnehmen; wegen der Pandemie konnte der Kindergarten aber noch nicht wieder geöffnet werden.

Das Modell Huracan RWD Coupe mit 580 PS hatte Papst Franziskus im November 2017 von der Firma Lamborghini geschenkt bekommen und ihn mit Lackstift auf der Kühlerhaube signiert. Nachdem bei einer ersten Auktion der Käufer sich nicht mehr gemeldet hatte, gab es eine zweite Versteigerung. Im September 2019 schließlich wurde dem Papst im Vatikan die symbolische Gesamtsumme von rund 900.000 Euro übergeben.

Geld für "Kirche in Not"

Davon gingen nach Vatikanangaben 200.000 Euro an ein Priesterseminar und eine Grundschule in Haiti, die beim Erdbeben 2010 zerstört worden waren. Von den bereits zuvor erzielten knapp 700.000 Euro kommen 300.000 Euro der Gemeinschaft "Papst Johannes XXIII." zugute, die sich um Opfer von Prostitution und Frauenhandel kümmert.

200.000 Euro gingen an "Kirche in Not", die restlichen 160.000 Euro an die vom Autohersteller vorgeschlagene Organisationen "Amici Centrafrica" (Freunde Zentralafrikas) sowie die schweizerische Organisation GICAM.

Die Organisation internationaler Handchirurgen kümmert sich um Opfer mit Geburtsschäden, Traumata, Verbrennungen, Verletzungen durch Naturkatastrophen oder bewaffnete Konflikte.

(KNA)

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