Papst Franziskus
Papst Franziskus

13.12.2018

Papst bestürzt über Bluttat in brasilianischer Kirche Vergebung und Liebe statt Rache und Hass

Nach einer Schießerei in einer Kirche in Brasilien mit fünf Toten hat Papst Franziskus den Opfern seine Nähe bekundet. Er sei "zutiefst bestürzt" über den Anschlag während einer Messe, heißt es in einem Telegramm an das Erzbistum Campinas.

In der Kathedrale der südostbrasilianischen Stadt Campinas hatte ein Mann während eines Gottesdienstes am Dienstag das Feuer eröffnet und vier Menschen erschossen. Vier weitere Personen wurden verletzt. Als die Polizei ihn bei einem Schusswechsel verwundete, tötete er sich selbst.

Der Papst rief dazu auf, in diesem Moment des Schmerzes Trost und Kraft im auferstandenen Jesus zu suchen. Vergebung und Liebe müssten über Hass und Rache siegen, hieß es in dem von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichneten Schreiben.

Hass auf die Kirche

Laut brasilianischen Medienberichten soll der 49 Jahre alte Tätverdächtige, der offenbar aus einer strengreligiös-katholischen Familie stammte, unter Depressionen gelitten haben. Freunde äußerten nach der Tat, dass der arbeitslose ehemalige Justizangestellte zuletzt einen regelrechten Hass auf die Kirche entwickelt habe.

(KNA)

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