Ganz schön schnell unterwegs: Papst Franziskus auf dem Petersplatz
Ganz schön schnell unterwegs: Papst Franziskus auf dem Petersplatz

13.03.2018

Im Jubiläumsjahr rückt Franziskus in den Fokus Bald im Kino

Ob Buchreihe oder Dokumentarfilm – Papst Franziskus rückt in seinem fünfjährigen Jubiläumsjahr in den Fokus. Wim Wenders dokumentiert den Papst in einem Film, der im Sommer in die Kinos kommt. Bücher zeigen sein theologisches Denken auf.

Ein vom deutschen Regisseur Wim Wenders (72) gedrehter Dokumentarfilm über Papst Franziskus kommt am 14. Juni in die deutschen Kinos. In Italien läuft er bereits am 18. Mai an, teilte die Pressestelle des Filmverleihs Universal Pictures International Germany am Dienstag in Berlin mit. In "Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes" begleite Wenders das Publikum auf eine persönliche Reise mit dem Papst. Zum fünften Jahrestag der Wahl von Franziskus ist jetzt der Trailer zum Film veröffentlicht worden.

Im Zentrum des Films stehen laut Mitteilung die Gedanken des Papstes. Er äußere sich unter anderem zu den Reformbestrebungen innerhalb der Kirche und aktuellen globalen Herausforderungen. Durch das visuelle Filmkonzept könnten die Zuschauer das Oberhaupt der katholischen Kirche von Angesicht zu Angesicht erleben. Wenders habe für den Film Zugang zu Archiven des Vatikan erhalten. Zudem habe man ihm die Verwendung von exklusivem Bildmaterial erlaubt.

 

Der Film ist den Angaben zufolge eine Gemeinschaftsproduktion der Gesellschaft Celestes Images, des vatikanischen Fernsehsenders CTV, Solares Fondazione delle Arti, PTS Art's Factory, Neue Road Movies, Fondazione Solares Suisse und Decia Films.

Buchreihe zur Theologie von Papst Franziskus 

Zum fünften Jahrestag der Wahl von Papst Franziskus am Dienstag ist zudem eine Buchreihe zur Einführung in sein theologisches Denken erschienen. Die italienische Ausgabe des elfteiligen Werks mit dem Titel "La Teologia di Papa Francesco" (Die Theologie von Papst Franziskus) wurde am Montag in Rom vorgestellt.

Zu den Autoren zählen der emeritierte Münsteraner Fundamentaltheologe Jürgen Werbick mit einem Beitrag über das Gottesbild von Franziskus und der emeritierte Tübinger Dogmatiker Peter Hünermann mit der Anthropologie des Papstes.

Herausgegeben ist die Reihe von Roberto Repole, Vorsitzender der italienischen Theologenvereinigung. Eine Übersetzung der 112 bis 192 Seiten umfassenden Bände im Oktavformat in andere Sprachen ist geplant. Eine deutsche Ausgabe besorge der Patmos Verlag, hieß es; die Originalausgabe erschien in der Vatikanischen Verlagsbuchhandlung.

(KNA)