Papst Franziskus bei der Fußwaschung Gründonnerstag 2015
Papst Franziskus bei der Fußwaschung Gründonnerstag 2015
Papst Franziskus bei der Fußwaschung Gründonnerstag 2015
Papst Franziskus bei der Fußwaschung Gründonnerstag 2015
Kardinal Luis Tagle, Erzbischof von Manila
Kardinal Luis Tagle, Erzbischof von Manila

07.04.2017

Papst Franziskus wäscht Gründonnerstag Häftlingen die Füße Franziskus im Hochsicherheitsgefängnis

Der Papst wird am Gründonnerstag Häftlingen in einem Hochsicherheitsgefängnis südlich von Rom die Füße waschen. Auf den Philippinen will Manilas Kardinal Tagle das gleiche Ritual bei Angehörigen von Hingerichteten vollziehen.

Papst Franziskus vollzieht die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag in diesem Jahr an Häftlingen. Wie der Vatikan am Donnerstag mitteilte, wird die Abendmahlsmesse, in deren Rahmen das Kirchenoberhaupt Gläubigen die Füße wäscht, im Hochsicherheitsgefängnis von Paliano südlich von Rom gefeiert.

Fußwaschungen für Häftlinge bereits 2013 und 2015

Die Vorgänger des Papstes nahmen die Fußwaschung in der römischen Lateranbasilika an Geistlichen vor. Franziskus vollzog den Ritus bislang in einem Jugendgefängnis, in einer Behinderteneinrichtung, in der größten römischen Haftanstalt Rebibbia und an Asylsuchenden. Dabei wusch er auch Frauen und Angehörigen anderer Religionen die Füße.

Das Ritual der Fußwaschung ist traditioneller Bestandteil des Gottesdienstes am Gründonnerstag. Es erinnert daran, dass Jesus beim Letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wusch. Bereits 2013 und 2015 wusch Franziskus Häftlingen die Füße. Er besucht regelmäßig Gefängnisse und tritt für eine Abschaffung der lebenslänglichen Haftstrafe ein.

Manilas Kardinal wäscht Angehörigen von Hingerichteten Füße

Auch Manilas Kardinal Luis Antonio Tagle will am Gründonnerstag Drogenabhängigen, Polizisten und Angehörigen von Hingerichteten die Füße waschen. Unter den zwölf für den Ritus Ausgewählten in der Kathedrale der Hauptstadt sind laut örtlichen Medienberichten auch Angehörige von Todesopfern, die im Zuge der staatlichen Anti-Drogen-Kampagne auf den Philippinen außergerichtlich hingerichtet wurden.

Die Hinrichtungen sind Teil der regelrechten Hetzjagd auf mutmaßliche Kriminelle und Süchtige. Kirchenvertreter kritisierten wiederholt das rigorose Vorgehen der Regierung von Präsident Rodrigo Duterte, das sich über die Regeln der Rechtsstaatlichkeit hinwegsetze. Die Bischöfe des Inselstaates sprachen sich zuletzt auch gegen Pläne der Regierung aus, die Todesstrafe wieder einzuführen und das Alter der Strafmündigkeit auf neun Jahre abzusenken. Die Philippinen sind neben dem kleinen Osttimor das einzige Land in Asien mit einer katholischen Bevölkerungsmehrheit.

(KNA, epd)

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