11.04.2016

Franziskus beschreibt Hexenverfolgungen als Unrecht "Mit dem Wort Gottes gegen das Wort Gottes"

Papst Franziskus hat die kirchliche Mitwirkung an Hexenverfolgungen und Ketzerverbrennungen als Unrecht angeprangert. Oft seien in der Geschichte unschuldige Menschen getötet und verurteilt worden, sagte er am Montag in seiner Morgenmesse.

Die Menschen wurden "verurteilt mit dem Wort Gottes gegen das Wort Gottes", sagte er am Montag in seiner Morgenmesse im Vatikan. Die Beschuldigten seien verbrannt worden, "weil sie sich nach Meinung der Richter nicht dem Wort Gottes anpassten", so der Papst laut der vatikanischen Tageszeitung "Osservatore Romano".

Als historisches Beispiel nannte er die heilige Jeanne d'Arc (1412-1431). Schuld an diesen Exzessen seien "Buchstabengelehrte", für die nur ihr "Schema von Gesetzen" und die "vielen Worte und Dinge, die sie konstruiert" hätten, wichtig seien, erklärte Franziskus in seiner Predigt. Biblisches Vorbild für eine solche Vorgehensweise sei die Steinigung des Stephanus, den die Schriftgelehrten zu Unrecht beschuldigt hätten, er lästere gegen Mose und Gott.

(KNA)

Nachrichten-Video

Zum Video:
Montag, 21.08.2017

Video, Montag, 21.08.2017:Christliche Nachrichten

Jetzt im Radioprogramm

0:00 - 6:00 Uhr 
Nachtportal

Mit dem domradio durch die Nacht

Wort des Bischofs - Das Buch

52 Impulse aus dem Jahr 2016 jetzt auch als Buch!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 22.08.
06:00 - 06:30 Uhr

Laudes

06:30 - 10:00 Uhr

Der Morgen

10:00 - 12:00 Uhr

Menschen

10:00 - 12:00 Uhr

Menschen

12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

16:40 - 17:00 Uhr

Kulturtipp

12:00 - 18:00 Uhr

Der Tag

18:00 - 20:00 Uhr

Kompakt

20:00 - 22:00 Uhr

Menschen

22:00 - 22:30 Uhr

Komplet

22:30 - 24:00 Uhr

Kompakt

00:00 - 06:00 Uhr

Nachtportal

02:00 - 03:00 Uhr

Kopfhörer

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Komplet – Das Nachtgebet mit Weihbischof Ansgar