Papst fordert mehr Religionsfreiheit
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04.02.2016

Regierung in Ankara nähert sich wieder Vatikan Türkei sendet wieder Botschafter

Türkei normalisiert Beziehungen zum Heiligen Vater, nachdem die Türkei verärgert den Diplomaten zurückbeordert hatte, weil Franzsikus die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren als Völkermord bezeichnet hatte.

Die Türkei normalisiert wieder ihre diplomatischen Beziehungen mit dem Vatikan. Die Regierung in Ankara werde ihren im April 2015 abberufenen Botschafter wieder in den Vatikan entsenden, kündigte das Außenministerium am Mittwochabend an, wie türkische Medien am Donnerstag berichteten. Die Türkei hatte den Diplomaten zurückbeordert, nachdem Franziskus die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren als Völkermord bezeichnet hatte.

Genozid an den Armeniern

Der Genozid an den Armeniern sei gemeinsam mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und des Stalinismus eine der drei großen Tragödien des 20. Jahrhunderts gewesen, sagte Franziskus bei einem Gottesdienst im April vergangenen Jahres anlässlich des Gedenktages an den Massenmord. Dabei seien Bischöfe, Priester, Ordensleute, Frauen, Männer und alte Menschen bis hin zu wehrlosen Kindern und Kranken getötet worden.

Mit Blick auf die Widerstände in der Türkei, die Verbrechen an den Armeniern als Völkermord anzuerkennen, sagte Franziskus: "Das Böse zu verbergen oder zu leugnen, ist wie zuzulassen, dass eine Wunde ohne Behandlung weiterblutet!" Die systematische Vernichtung der Armenier mit bis zu 1,5 Millionen Toten im Osmanischen Reich begann am 24. April 1915.

(epd)

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