Symbolbild Wahlen in den USA
Symbolbild Wahlen in den USA

29.07.2021

Pastor führt 27-Meilen-Protestmarsch für das Wahlrecht an "Zurückfahren unserer Rechte"

Der Anführer der "Poor People Campaign", William Barber, hat am Mittwoch einen 27 Meilen langen Protestmarsch von Georgetown nach Austin im US-Bundesstaat Texas begonnen. Was steckt dahinter?

Der etwa 43 Kilometer lange "Moral March for Democracy" knüpft an den 1965 von Martin Luther King (1929-1968) geführten Protest Tausender Bürgerrechtler von Selma nach Montgomery in Alabama an. Dieser hatte das Wahlrecht für Afroamerikaner gefordert.

Gesetze erschweren Wahlen für Schwarze

"Die Gemeinsamkeit zu heute besteht darin, dass wir das Einschreiten der Bundesregierung brauchen", erklärte Pastor Barber vor dem Aufbruch. "Was wir in diesen Landesparlamenten sehen, ist das Zurückfahren unserer Rechte als Wähler." Texas steht im Zentrum der Kontroverse, nachdem alle demokratischen Abgeordneten den Bundesstaat verlassen haben, um den Republikanern das Quorum für geplante Änderungen zu verweigern.

Laut dem Brennan Center for Justice haben Republikaner in diesem Jahr bereits 20 Gesetze in den Bundesstaaten beschlossen, die das Wählen erschweren. Kritiker sagen, die Gesetze zielten direkt auf schwarze und hispanische Wähler ab.

"Wir lassen nicht locker"

Die von Bürgerrechtler King gegründete "Poor People Campaign" hat den Protestmarsch auf Ende Juli terminiert, um an die Unterzeichnung des "Voting Rights Acts" vor 56 Jahren zu erinnern, mit dem die Schwarzen das volle Wahlrecht erhielten.

Die Vorsitzende der Organisation in Texas, Stephanie Wilkins, erklärte, dies sei "unser Selma". Die Pastorin forderte den Beschluss der "For the People"-Wahlrechtsreform im Kongress und die volle Wiederherstellung des "Voting Rights Acts", der durch Gerichtsbeschlüsse eingeschränkt worden war. "Wir lassen nicht locker, weil wir auf der richtigen Seite stehen", sagte Wilkins.

(KNA)

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