Münsters Bischof Felix Genn und ZdK-Präsident Thomas Sternberg  vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.
Münsters Bischof Felix Genn und ZdK-Präsident Thomas Sternberg vor einem Plakat für den Katholikentag 2018.

04.07.2017

Münster sucht Sponsoren zur Mitfinanzierung Spender für Katholikentag gesucht

Die Stadt Münster sucht für den Deutschen Katholikentag im kommenden Jahr weitere Sponsoren. 682.000 Euro will die Stadt aus dem eigenen Haushalt finanzieren, 300.000 sollen durch Sponsorenmittel oder Spenden aufgebracht werden.

Insgesamt bleibt es aber bei der Zusage "den Katholikentag bei der Finanzierung von maximal 982.000 Euro zu unterstützen". Ende Juni war bekanntgeworden, dass eine Spende der Stiftung Sparkasse Münsterland Ost von 100.000 Euro auf die in Aussicht gestellten städtischen Sachleistungen angerechnet wird. Somit verbliebe derzeit eine Deckungslücke von 200.000 Euro. In dem Verwaltungsvorschlag gebe es keine konkrete Aussage darüber, woher das Geld kommen soll, schreiben die "Westfälischen Nachrichten".

Die Stadt hatte vor zwei Jahren beschlossen, den 101. Katholikentag vom 9. bis 13. Mai 2018 mit Sachleistungen wie Nahverkehr-Tickets oder der Überlassung der Halle Münsterland zu fördern. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als Veranstalter kritisierte dies als wenig transparent und wollte lieber einen Barzuschuss. Nur die CDU war für einen Barzuschuss; sie stellt in Münster gemeinsam mit den Grünen die Ratsmehrheit. Eine endgültige Entscheidung will der Stadtrat am 12. Juli treffen.

Der Kämmerer weist in der Vorlage laut Zeitung auch die vielfach geäußerte Vorstellung zurück, die Stadt stelle dem Katholikentag nur Sachmittel zur Verfügung. Da städtische Gesellschaften wirtschaftlich geführt würden, müssten Leistungen "über eine entsprechende Komplementärzahlung" durch die Stadt ausgeglichen werden. Die Auszahlung an die Veranstalter solle "in Tranchen gemäß den vorgelegten Nachweisen" erfolgen.

Die Kosten für den Katholikentag belaufen sich nach den Planungen auf 9,3 Millionen Euro. Davon übernimmt der Bund 0,4 Millionen Euro und das Land Nordrhein-Westfalen 18 Prozent der Gesamtkosten, also bis zu 1,6 Millionen Euro.

(KNA)

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