Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg

20.07.2018

Facebook-Chef erntet Kritik für Holocaust-Äußerung "Mark Zuckerberg hat Unrecht"

Facebook-Chef Mark Zuckerberg will Holocaust-Leugner nicht grundsätzlich aus seinem Online-Dienst verbannen. Er begründete dies beim Technikblog "Recode" damit, "dass es Dinge gibt, bei denen verschiedene Menschen falsch liegen".

Für diese Äußerung erntete der 34-Jährige Mark Zuckerberg, der selbst Jude ist, massive Kritik. Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center wies das Argument zurück. "Mark Zuckerberg hat Unrecht."

Holocaust-Leugnung sei klassische "Fake News", da der Holocaust das am gründlichsten dokumentierte Verbrechen der Geschichte sei.

"Wer den Holocaust leugnet, den sollte niemand verteidigen"

Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner, nannte Zuckerbergs Worte absurd. Dessen Haltung sei ein Beispiel für neue "Ignoranz und Arroganz, gepaart mit einer politischen Blindheit, die fast an Naivität grenzt".

Auch die Bundesregierung meldete sich in der Angelegenheit zu Wort: "Wer den Holocaust leugnet, den sollte niemand verteidigen", schrieb Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) am Donnerstag auf Twitter. Weltweit müsse alles getan werden, um jüdisches Leben zu schützen.

Holocaust-Leugnung steht nicht in allen Ländern unter Strafe

Zuckerbergs Einlassung bezieht sich vor allem auf Länder, in denen die Leugnung des Massenmordes an den Juden nicht unter Strafe steht. Er wolle nicht jemanden von der Plattform nehmen, der auch wiederholt Falsches behaupte, so der Unternehmer. Etwas anderes sei es etwa, wenn jemand gezielt "Unheil" gegen eine Person organisieren wolle.

Bereits im vergangenen Jahr war Facebook mit dem gleichen Thema in die Schlagzeilen geraten. Damals wurde bekannt, dass nicht in allen Ländern, in denen Holocaust-Leugnung strafbar ist, entsprechende Inhalte gesperrt wurden.

(KNA)

Mit Willibert in die Heilige Stadt

Im November 2019 ist es soweit: Erkunden Sie das ehrwürdige Rom auf dieser Pilgereise mit dem Rom-Kenner Willibert Pauels, Karnevalsfreunden und DOMRADIO.DE Besuchern auch bekannt als "ne Bergische Jung"!

Der gute Draht nach oben!

Tageskalender

Radioprogramm

  • Tageskalender
  • 14.08.
06:00 - 06:30 Uhr

DOMRADIO Morgenimpuls

06:30 - 10:00 Uhr

DOMRADIO Der Morgen

  • Sängerin Aretha Franklin todkrank
  • Rückblick auf FC-Andacht im Kölner Dom
  • Bayrisches Pilgerbüro über Urlaubspannen
10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

10:00 - 15:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

15:00 - 19:00 Uhr

DOMRADIO Der Tag

19:00 - 22:00 Uhr

DOMRADIO Der Abend

22:00 - 22:30 Uhr

DOMRADIO Nachtgebet

Heutiges Evangelium:
In dieser Woche zu Gast:
In dieser Woche zu Gast:

Wochenkommentar

Der DOMRADIO.DE Chefredakteur blickt auf die Woche.

Programmtipps

  • Lukasevangelium
    15.08.2018 07:50
    Evangelium

    Lk 1,39–56

  • Touristen besuchen den Kölner Dom
    15.08.2018 09:20
    Anno Domini

    Grundsteinlegung des Kölner Do...

  • Mariä Himmelfahrt, Fenster der Kirche Notre-Dame-des-Airs
    15.08.2018 18:30
    Gottesdienst

    Hochfest Mariä Aufnahme in den...

Kostenlose Radio-App für iPhone und Android

Nehmen Sie Ihr DOMRADIO.DE mit wohin Sie wollen und wann immer Sie Lust haben. Funktionen: Nachrichten, Podcasts, Mediathek, Wecker, Sleep-Timer, Bluetooth, Chromecast, AirPlay, CarPlay, Android Wear…

Empfangsanleitung zum Ausdrucken

Wort des Bischofs

Der geistliche Impuls von Kardinal Woelki. Jeden Sonntag ab 8 Uhr!

Gemeinsam für das Mehr im Menschen

Berufungspastoral im Erzbistum Köln: Dein Platz in Kirche und Welt.

Das ganze Leben

Hilfsangebote der Kirche im Erzbistum Köln.

Der tägliche Impuls von Weihbischof Puff

Weihbischof Schwaderlapp beantwortet Glaubensfragen