13.02.2019

Islamgelehrter sieht Klagemauer als islamisches Heiligtum Kein jüdischer Bezug?

Der Präsident des Obersten Islamrats, Scheich Ikrima Sabri, hat die Klagemauer in Jerusalem als islamisches Heiligtum bezeichnet. Die von Muslimen als "Al-Buraq-Mauer" titulierte Westmauer sei untrennbarer Teil des Tempelbergs.

So urteilte Sabri laut Bericht des israelischen Senders "Arutz Scheva" von Mittwoch in einer Fatwa, einem islamischen Rechtsgutachten.

Kein jüdischer Bezug?

Die Stätte gehöre ausschließlich muslimischen Gläubigen und Muslime akzeptierten keinerlei jüdische Besitzrechte an der Stätte, so die Fatwa laut Bericht. Ferner gebe es keinen jüdischen Bezug zu der Westmauer. Sabri kritisierte laut Sender israelische Renovierungsarbeiten an der Mauer als unzulässig und rief dazu auf, die Stätte nicht mit ihrem hebräischen Namen zu bezeichnen.

Buraq ist nach islamischer Überlieferung ein geflügeltes Reittier, das den Propheten Mohammed während einer Nacht vom Jerusalemer Tempelberg aus in den Himmel und zurück zur Erde brachte.

(KNA)

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