Neymeyr: Das Verhältnis zwischen christlichen Kirchen und Judentum ist gut
Kippa und Kreuz

16.02.2017

"Woche der Brüderlichkeit" wird in Paulskirche eröffnet "Nun gehe hin und lerne"

​Die diesjährige bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird am ersten Sonntag im März in der Paulskirche in Frankfurt am Main zentral eröffnet. Sie steht dieses Mal unter dem Motto "Nun gehe hin und lerne". 

Das kündigte der Deutsche Koordinierungsrat der bundesweit 85 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit vor Journalisten in der Mainstadt an. Der Koordinierungsrat veranstaltet die jährliche "Woche der Brüderlichkeit".

Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille

Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier steht die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille. Sie geht diesmal an die 1978 gegründete evangelische Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK). Mit der Verleihung der Medaille an die KLAK wird laut Koordinierungsrat im derzeitigen Jahr des Gedenkens an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren eine Gruppierung ausgezeichnet, die nicht nur repräsentativ für eine Neuorientierung im Verhältnis von Christen und Juden in der evangelischen Kirche in Deutschland einschließlich einer Abkehr von judenfeindlichen Äußerungen des Reformators Martin Luther stehe, sondern selbst wesentliche Beiträge dazu geleistet habe.

Namensgeber der Medaille sind die jüdischen Philosophen Martin Buber (1878-1965) und Franz Rosenzweig (1886-1929). Zu ihren Trägern gehören der Geigenvirtuose Yehudi Menuhin (1916-1999), der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker (1920-2015) und der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer (Grüne).

Lernen als bleibender Auftrag

Bei der Eröffnungsfeier der "Woche der Brüderlichkeit" werden in der Paulskirche neben Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) unter anderen Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sprechen. Das Motto der Woche "Nun gehe hin und lerne" möchte laut Koordinierungsrat verdeutlichen, dass Lernen als bleibender Auftrag zu begreifen sei. Es reiche nicht, in einmal Erkanntem und Erreichtem zu verharren.

Oberbürgermeister Feldmann bekundete seinen Stolz darauf, dass die "Woche der Brüderlichkeit" in Frankfurt eröffnet werde. Sie passe exzellent zu Frankfurt und sei ein Teil dessen, "wie wir die Welt verstehen", sagte Feldmann. Laut Angaben des Koordinierungsrats wird es im Rahmen der "Woche der Brüderlichkeit" bundesweit rund 750 Veranstaltungen in mehr als 100 Städten geben. In Frankfurt werden es über 90 sein.

(KNA)

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