Geschafft - am Gipfelkreuz angekommen
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30.07.2016

Extrembergsteiger Messner: Mensch kann Alpen nicht kaputt machen ​Tourismus im Einklang mit der Natur

Reinhold Messner setzt sich für Vereinbarkeit von Naturschutz und Tourismus ein. Für den Bergsteiger schließen sich die Bereiche nicht aus, sondern haben eine gewisse Schnittmenge.

Für eine sinnvolle Balance zwischen Naturschutz und Tourismus wirbt der Extrembergsteiger und Buchautor Reinhold Messner. "Nein, der Mensch kann die Alpen nicht kaputt machen. Dafür ist er zu schwach", sagte der Südtiroler dem evangelischen Monatsmagazin "chrismon" (August-Ausgabe): "Man muss endlich verstehen, dass der Mensch seit der letzten Eiszeit die Alpen gestaltet hat, die Kulturlandschaft." Heute lebten dort etwa 16 Millionen Menschen, sie müssten alle ein Auskommen finden. "Für sehr viele von uns ist der Tourismus lebenswichtig", fügte der 71-Jährige hinzu.

Es brauche auch Infrastrukturen, sagte Messner. "Vernünftigerweise werden Bahnen gebaut, Straßen, Holzwege. Ist es ein Unterschied, ob ich eine Schneise in den Wald schlage, weil ich Holz verkaufen will oder um Skifahrer runterfahren zu lassen?" Auch die Schneekanone sei kein Verbrechen, "weil wir inzwischen festgestellt haben, dass der Boden dort, wo beschneit wird, lebendiger bleibt".

Kein grenzenloser Tourismus

Der Umweltaktivist setzt allerdings auch Grenzen: Es sollte nur so hoch gebaut werden, wie die Bauern früher die Alpen genutzt haben. "Nicht höher als 2.200, maximal 2.400 Meter. Es muss eine Grenze geben. Die Naturlandschaft darüber, jenseits dieser Grenze sollten wir genauso belassen, wie sie war und wie die Natur sie verändert."

Messner ist der erste Mensch, der alle 14 Achttausender bestiegen hat. 1978 standen er und Peter Habeler als erste Menschen ohne Sauerstoffgerät auf dem Mount Everest. Er durchquerte die Antarktis und war Abgeordneter des Europaparlaments. Seine Bücher haben eine Gesamtauflage von etwa fünf Millionen.

(epd)

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