Blick auf den Essener Dom
Blick auf den Essener Dom
Weihbischof Ludger Schepers
Weihbischof Ludger Schepers
Weihbischof Wilhelm Zimmermann
Weihbischof Wilhelm Zimmermann
Klaus Pfeffer
Klaus Pfeffer

16.03.2020

Essener Weihbischöfe und Generalvikar in Quarantäne Freiwillige Schutzmaßnahme

Die Essener Weihbischöfe Ludger Schepers und Wilhelm Zimmermann sowie Generalvikar Klaus Pfeffer sind in Quarantäne. Sie hatten Kontakt zu einem positiv auf das Coronavirus getestetem Mitglied des Vermögensrats im Bistum.

Das teilte die Diözese am Montag in Essen mit. Alle Ratsmitglieder, darunter auch Dompropst Thomas Zander, hätten sich freiwillig in Quarantäne bis 23. März begeben. "Diese Maßnahme dient sowohl dem eigenen Schutz als auch dem Schutz der Mitmenschen", hieß es.

Arbeiten zu Hause

Laut Bistum hatte der Vermögensrat zuletzt am 9. März getagt. Die Mitglieder dürfen nach wie vor einkaufen und spazieren gehen, sofern sie genügend Abstand zu anderen halten. Sie arbeiten soweit möglich über Telefon und Computer.

Eines der jüngsten Bistümer

Das Bistum Essen ist eines der jüngsten und kleinsten unter den 27 römisch-katholischen Bistümern in Deutschland. Auch in Nordrhein-Westfalen ist es mit 1.877 Quadratkilometern und rund 780.000 Mitgliedern das kleinste Bistum. Es wurde am 1. Januar 1958 aus Teilen der (Erz-)Bistümer Köln, Münster und Paderborn errichtet; damals zählte die Diözese noch rund 1,5 Millionen Mitglieder.

Als Reaktion auf die rückläufige Katholikenzahl sowie auf sinkende Kirchensteuereinnahmen hatten Bischof Hubert Luthe (1927-2014), der das Bistum von 1992 bis 2002 leitete, und sein Nachfolger Felix Genn (2003 bis 2009) eine umfassende Strukturreform angestoßen. Dabei wurden die 259 Gemeinden zu 43 Großverbünden zusammengeschlossen. Zudem gab das Bistum 96 seiner 368 Kirchengebäude auf. Der derzeitige Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck setzt die Strukturreform weiter um. Mit Sparvorgaben für die Gemeinden einerseits und Zukunftsprojekten andererseits will er die Kirche neu ausrichten.

Erster Ruhrbischof war Franz Hengsbach (1910-1991), der 33 Jahre das Bistum prägte. Kathedrale und damit Bischofssitz ist das fast 1.100 Jahre alte Münster am Hellweg in der Essener Innenstadt.

(KNA)

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