Nach der Flutkatastrophe: Kuscheltiere liegen auf einem Sperrmüllhaufen
Nach der Flutkatastrophe: Kuscheltiere liegen auf einem Sperrmüllhaufen

21.10.2021

Erzbistum Berlin sammelt 65.000 Euro für Flutopfer "Ermutigendes Zeichen der Solidarität"

In den Kirchengemeinden des Erzbistums Berlin sind in den vergangenen Wochen rund 65.000 Euro für die Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gesammelt worden. Noch immer sind die Schäden in der Region deutlich sichtbar.

Der Berliner Generalvikar Manfred Kollig sprach am Donnerstag von einem "ermutigenden Zeichen der Solidarität". Hundert Tage nach der Flutkatastrophe vom 14. Juli seien die Schäden noch deutlich sichtbar und die Folgen würden noch lange anhalten. Kollekten und Spenden gingen jetzt an das Bistum Trier zur Weiterverteilung.

Schäden, die nicht mit Geld zu heilen sind

"Die Schäden an Seele, Leib und Eigentum werden nicht so schnell behoben sein", betonte Kolling. Deshalb habe er für den Karfreitag 2022 eine Kollekten-Empfehlung für die Opfer der Flutkatastrophe an die Gemeinden ausgesprochen.

Für das Bistum Trier erklärte Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg, auch hundert Tage nach der Flut gebe es immer noch viele Herausforderungen, die es zu bewältigen gelte. Auf der persönlichen Ebene müsse das Leid verarbeitet werden, wie der Verlust von Familienangehörigen, Erinnerungsgegenständen, von Materiellem - "das ist eine große persönliche Herausforderung".

Zurück zur Normalität

Auf der anderen Seite müsse das "normale Leben wieder aufgebaut werden". "Beides wird noch viel Zeit und Arbeit in Anspruch nehmen sowie Geduld verlangen", sagte er.

Bei dem schweren Unwetter vom 14. und 15. Juli waren in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. In NRW starben 49 Menschen, knapp 180 Städte und Gemeinden sind von der Zerstörung betroffen.

(epd)

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