Proteste zum Erhalt des Hamburger Kiinikums Groß-Sand
Proteste zum Erhalt des Hamburger Kiinikums Groß-Sand
Erzbischof Stefan Heße
Erzbischof Stefan Heße

01.10.2020

Demonstration für Erhalt von katholischem Krankenhaus in Hamburg "Groß-Sand bleibt!"

Für den Erhalt des katholischen Krankenhauses Groß-Sand in Hamburg-Wilhelmsburg haben dort am Mittwoch mehrere Hundert Menschen demonstriert. Unter den nach Polizeiangaben 350 bis 400 Teilnehmern waren zahlreiche Beschäftigte und Pflegeschüler der Klinik.

Unterstützt wurden sie von Bewohnern des Stadtteils und Beschäftigten umliegender Betriebe. Sie forderten das Erzbistum Hamburg und den Senat dazu auf, die finanziell angeschlagene Einrichtung als allgemeines Krankenhaus mit allen Fachabteilungen und einer Notaufnahme zu erhalten und die bereits beschlossene Schließung der angegliederten Pflegeschule zurückzunehmen.

Bereits im Vorfeld hatte die Initiative "Groß-Sand bleibt!" nach eigenen Angaben 9.453 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt, die nun von einer Delegation an Erzbischof Stefan Heße und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) übergeben werden sollen. Eine Einladung zur Kundgebung hätten beide nicht angenommen, so das Aktionsbündnis. "Die große Zahl der Unterschriften zeigt, dass der Stadtteil hinter seinem Krankenhaus steht", sagte Manuel Humburg vom Stadtteilverein "Elbinsel Wilhelmsburg".

Wirtschaftliche Schieflage

Das Krankenhaus Groß-Sand im Hamburger Süden befindet sich offiziellen Angaben nach seit einigen Jahren in einer wirtschaftlichen Schieflage. Es wird von der katholischen Gemeinde Sankt Bonifatius getragen und vom Erzbistum Hamburg verwaltet. Im Juni war bekannt geworden, dass die angeschlossene Pflegeschule zum 1. Oktober geschlossen wird. Mitarbeiter und Bewohner des Stadtteils deuteten das als Vorzeichen für eine Schließung des gesamten Krankenhauses. Erzbistum und Klinikleitung wiesen entsprechende Gerüchte zurück.

Das Erzbistum hat nach eigenen Angaben ein Sanierungskonzept für das 200-Betten-Haus erarbeitet, das vorsieht, bis 2023 einen ausgeglichenen Haushalt zu schaffen. Die Pläne werden seit Mitte August in einer Lenkungsgruppe mit Vertretern des Erzbistums, der Hamburger Sozialbehörde, der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung beraten.

(KNA)

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