16.09.2020

Bistum Passau macht 2,4 Millionen Euro Plus Kein Verlust

Das Bistum Passau verzeichnet für 2019 einen Jahresüberschuss von gut 2,4 Millionen Euro. Das liegt laut Finanzdirektor Josef Sonnleitner an gestiegenen Kirchensteuer-Erträgen und nicht umgesetzen Baumaßnahmen. 

Das geht aus den am Dienstag veröffentlichten Jahresabschlüssen der maßgeblichen Rechtsträger Diözese, Bischöflicher Stuhl, Emeritenanstalt und Domkapitel hervor. Als Grund für das Plus führte Finanzdirektor Josef Sonnleitner zum einen gestiegene Kirchensteuer-Erträge an: Diese hätten vergangenes Jahr bei 113,3 Millionen Euro gelegen (2018: 111,5 Millionen Euro). Zum anderen habe man wegen Firmen-Engpässen nicht alle geplanten Baumaßnahmen im Bistum umsetzen können.

Alle Jahresabschlüsse seien nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erstellt und von externen Prüfern uneingeschränkt testiert worden, hieß es weiter. Die Diözese Passau verfügt demnach über rund 353 Millionen Euro Eigenkapital (2018: 351 Millionen Euro) und eine Bilanzsumme von 436 Millionen Euro (2018: 426 Millionen Euro).

Unterstützung kirchlicher und sozialer Projekte

Für den Bischöflichen Stuhl, der 2018 noch ein Minus von rund 9,6 Millionen Euro verzeichnet hatte, wurde für 2019 ein Plus von etwa 5,2 Millionen Euro angegeben. Dieses sei auf eine positivere Lage auf den Kapitalmärkten zurückzuführen und gehe in die Rücklagen.

Der Stuhl verfolge in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke, sondern unterstütze mit den Erträgen kirchliche und soziale Projekte im Bistum, die nicht durch andere Haushalte abgebildet werden könnten. 2019 habe es Zuweisungen in Höhe von 3,7 Millionen Euro (2018: 3,5 Millionen Euro) gegeben.

Einsparmaßnahmen bei Baumaßnahmen veranlasst

Die Bilanzsumme des Stuhls betrug zum Jahresende 415,6 Millionen Euro (2018: 398 Millionen Euro), das Eigenkapital 268,5 Millionen Euro (2018: 263,4 Millionen Euro). Das Vermögen der für die Versorgung der Geistlichen verantwortlichen Emeritenanstalt wurde mit 146,7 Millionen Euro beziffert (2018: 134 Millionen Euro), das des Domkapitels mit 260.000 Euro (2018: 258.700 Euro).

Zu den Corona-Auswirkungen auf den anstehenden Haushalt 2021 sagte Finanzdirektor Sonnleitner, sämtliche Haushaltsstellen würden einer genauen Prüfung unterzogen, um kommende Einbußen abfangen zu können. Sorgen bereite vor allem die Situation der Pfarrkirchenstiftungen. Diese litten etwa unter dem wochenlangen Ausfall von Kollekten bei Gottesdiensten. Größere Einsparmaßnahmen habe man schon jetzt bei Baumaßnahmen auf diözesaner Ebene veranlasst.

(KNA)

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