Zisterziensermönche
Zisterziensermönche
Abtei Himmerod
Abtei Himmerod

30.09.2017

Kloster Himmerod vor der Auflösung "Nur ein Wunder kann noch retten"

Laut einem Bericht des "Trierischen Volksfreund" am Samstag steht die Jahrhunderte alte Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel vor der Auflösung. Hauptgrund sei die personelle Situation in dem fast 900 Jahre alten Männerkloster.

Die personelle Situation des Konvents, in dem derzeit nur noch fünf Brüder lebten, sei der Hauptgrund für die mögliche Auflösung. Vor 40 Jahren gab es in Himmerod noch 30 Mönche.

Nach Angaben der Zeitung soll die endgültige Entscheidung übernächste Woche in der Schweiz bei einer Tagung des Mehrerauer Kongregationskapitels fallen, dem auch Himmerod angehört.

Rettung nur durch Wunder

Der Himmeroder Abt Johannes wird mit den Worten zitiert: "Nur ein Wunder kann den Konvent noch retten." Wenn die Ordensgemeinschaft aufgelöst wird, geht das Vermögen der Abtei, also Gebäude und Grundstücke, ans Bistum Trier, das sich dann allerdings auch um die Erhaltung kümmern muss. Nach einem Brand der Orgel wird die Abteikirche derzeit renoviert.

Das Zisterzienserkloster Himmerod wurde 1134 von Bernhard von Clairvaux gegründet. Nach der Säkularisation wurde die Abtei fast komplett zerstört und Anfang des 20. Jahrhunderts nach barockem Vorbild neu errichtet.

Insolvenz abgewendet

2011 musste Himmerod aufgrund hoher Verluste der Wirtschaftsbetriebe Insolvenz anmelden; sie konnte aber damals mit Hilfe eines Sanierungsplans abgewendet werden.

Die Zisterzienser gehören zu den strengsten Orden der katholischen Kirche. Heute leben in mehr als 300 Klöstern weltweit rund 4.000 Mönche und 2.300 Schwestern, darunter rund 190 Schwestern in den fünf deutschen Frauenabteien.

Zisterzienser in Deutschland

Im männlichen Zweig des Ordens gibt es in Deutschland derzeit das Trappistenkloster Mariawald, drei Männerklöster der Zisterzienser - Himmerod in der Eifel, Langwaden am Niederrhein und Marienstatt im Westerwald - sowie ein Priorat in Bochum-Stiepel.

Auf Einladung des Görlitzer Bischofs Wolfgang Ipolt besiedeln außerdem Zisterzienser aus dem österreichischen Heiligenkreuz das Kloster Neuzelle in Brandenburg wieder.

(KNA)

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