Der emeritierte Papst Benedikt XVI (l) und sein Bruder Georg im April 2017
Der emeritierte Papst Benedikt XVI (l) und sein Bruder Georg im April 2017

24.10.2017

Georg Ratzinger zum Gesundheitszustand von Benedikt XVI. "Meinem Bruder geht es gut"

Nach dem Vatikan relativiert auch die direkte Verwandschaft: Papst-Bruder Georg Ratzinger hat Berichte zurückgewiesen, wonach Benedikt XVI. schwer erkrankt sei. "Meinem Bruder geht es gut", sagte der 93-Jährige in Regensburg.

Zwar bereite dem 90-jährigen, emeritierten Papst das Gehen zunehmend Probleme. "Auch das Lesen fällt ihm schwerer." Die Einschränkungen seien aber allein auf das hohe Alter seines Bruders zurückzuführen, erläuterte Ratzinger gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Geistig sei der einstige Papst voll auf der Höhe.

Georg Ratzinger, früherer Leiter der Regensburger Domspatzen, war am Montag vergangener Woche von einem mehrtägigen Besuch bei seinem Bruder in dessen Kloster "Mater Ecclesiae" in den Vatikanischen Gärten Roms zurückgekehrt.

"Es geht ihm für seine 90 Jahre gut"

Auch Benedikts Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, erklärte, dem emeritierten Papst gehe es "für seine 90 Jahre gut". Eine Änderung gebe es allerdings beim Klavierspiel: Der frühere Papst und passionierte Pianist höre jetzt eher Musik, als selbst zu musizieren.

Gänswein wandte sich gegen im Internet verbreitete Gerüchte über eine angebliche starke Verschlechterung des Gesundheitszustands von Benedikt XVI.: "Was mir über seine Verfassung in den Mund gelegt worden ist, ist zu streichen", sagte Gänswein. In den vergangenen Wochen kursierten in sozialen Medien Nachrichten, Gänswein habe zum besonderen Gebet für Benedikt XVI. aufgerufen.

Spekulation der Medien

Medien hatten spekuliert, der aus Bayern stammende Vorgänger des amtierenden Papstes Franziskus sei gesundheitlich schwer angeschlagen. Am Donnerstagabend veröffentlichte Vatikansprecher Greg Burke auf Twitter ein Foto Benedikts XVI. mit dem Text "Der emeritierte Papst, heute um 17 Uhr".

 

 

Auf dem Bild ist Joseph Ratzinger zusammen mit zwei Nonnen zu sehen, die ihn im Vatikan besuchen. Der 2013 zurückgetretene Papst macht auf dem Foto einen gebrechlichen Eindruck.

(dpa)

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