Ukraine: Ungewisse Zukunft
Ukraine: Ungewisse Zukunft

21.10.2016

Kirchen bieten sich als Vermittler im Ukraine-Konflikt an An einem Strang

Die russisch-orthodoxe Kirche und der Vatikan wollen Frieden in der Ukraine stiften. Daruf einigten sich der Außenamtschef des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion, und der neue Vatikanbotschafter in Russland, Erzbischof Celestino Migliore.

Bei einer Begegnung am Freitag in Moskau seien sie sich einig gewesen, "dass die Kirchen als Friedensvermittler zwischen den Konfliktparteien auftreten müssen und sich nicht auf die Seite einer Konfliktpartei stellen dürfen", wie die russisch-orthodoxe Kirche mitteilte.

Lob für Papst Franziskus

Hilarion lobte demnach die "wohlüberlegte Haltung" von Papst Franziskus und des Vatikan zur Lage der Ukraine. Der anhaltende Konflikt in dem Land bereite der russisch-orthodoxen Kirche Sorgen.

Seit Frühjahr 2014 kämpfen in der Ostukraine prorussische Separatisten und Regierungstruppen. Bei den Gefechten wurden laut Schätzungen bislang rund 10.000 Menschen getötet.

Sowohl Papst Franziskus als auch der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. haben wiederholt zu Frieden in der Ukraine aufgerufen. Auf Vermittlung der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats kamen mehrmals von den Separatisten gefangen gehaltene ukrainische Soldaten frei.

Beziehungen nicht ungetrübt

Ungetrübt sind die Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen Kirche und dem Vatikan im Fall Ukraine nicht. Das Moskauer Patriarchat warf der mit Rom verbundenen griechisch-katholischen Kirche der Ukraine mehrfach eine einseitige Parteinahme für russlandfeindliche Politiker vor.

Die griechisch-katholische Kirche wies die Anschuldigungen entschieden zurück. Sie kritisierte, Patriarch Kyrill I. und seine Kirche unterstützten die "russische Aggression". Dieser Streit wird in der jetzigen Erklärung des Moskauer Patriarchats allerdings nicht angesprochen.

(KNA)

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