Kreuze auf einer griechisch-orthodoxen Kirche
Kreuze auf einer griechisch-orthodoxen Kirche

18.06.2016 - 00:00

Panorthodoxes Konzil am Sonntag eröffnet Mehr als 170 Bischöfe

Mit einer "Göttlichen Liturgie" (Eucharistiefeier) zum orthodoxen Pfingstfest wird am Sonntag in Kretas Hauptstadt Heraklion das seit Jahrzehnten vorbereitete Panorthodoxe Konzil eröffnet.

Der teilweise vom ZDF übertragene Gottesdienst in der Kathedrale Hagias Minas wird geleitet vom Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I., dem Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie. An seiner Seite stehen neun Patriarchen und Erzbischöfe anderer orthodoxer Kirchen. Überschattet wird das Konzil durch die Absage von vier Kirchen. Darunter ist auch die russisch-orthodoxe, der mehr als die Hälfte der rund 300 Millionen orthodoxen Christen weltweit angehören.

An dem Konzil nehmen mehr als 170 Bischöfe aus zehn eigenständigen orthodoxen Kirchen teil. Darunter sind auch drei Mitglieder der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland: ihr Vorsitzender, der griechisch-orthodoxe Metropolit Augoustinos (Patriarchat Konstantinopel), der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim und der serbisch-orthodoxe Bischof Sergije. Für die russische Delegation, die kurzfristig absagte, war auch der in München residierende Erzbischof Mark nominiert.

Spaltung befürchtet

Die Vorsteher der zehn auf Kreta vertretenen Kirchen appellierten bei einer Sitzung am Freitag an die ferngebliebenen, ihre Entscheidung zu überdenken und doch noch zu der "Heiligen und Großen Synode" zu kommen. Der Moskauer Patriarch Kyrill I. hatte am gleichen Tag in einem Schreiben an die Konzilsteilnehmer abermals sein Fernbleiben begründet und betont, die Differenzen innerhalb der Orthodoxie dürften nicht zur Spaltung führen. Zugleich äußerte er die Hoffnung, das "Treffen" auf Kreta könne ein wichtiger Schritt zur Überwindung der gegenwärtigen Meinungsverschiedenheiten werden.

Beim ersten Konzil der Orthodoxie der Neuzeit stehen sechs Beschlussvorlagen zu innerorthodoxen Fragen sowie zu den Beziehungen zu den anderen Kirchen und zur Weltverantwortung der orthodoxen Christen auf der Tagesordnung. Zudem soll es eine "Botschaft" des Konzils geben. Die Arbeitssitzungen beginnen am Montag in der Orthodoxen Akademie von Kolymvari im Nordwesten der Insel.

Auch Beobachter eingeladen

Eingeladen zur Eröffnungs- und Schlussversammlung sind auch "Beobachter" aus der Ökumene, darunter der vatikanische "Ökumeneminister", Kardinal Kurt Koch, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, sowie Vertreter des Weltkirchenrats und der Kirchen der Reformation.

(KNA)

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