101-jähriger Telefonjoker als Glücksbringer

Pfarrer gewinnt 125.000 Euro bei Günther Jauch

Mit Hilfe seines 101-jährigen Vaters hat der evangelische Theologe Christoph von Seggern (50) aus dem oberfränkischen Forchheim im TV-Quiz "Wer wird Millionär?" 125.000 Euro gewonnen.

Theologe Christoph von Seggern (50) aus dem oberfränkischen Forchheim hat im TV-Quiz "Wer wird Millionär?" 125.000 Euro gewonnen. / © Rolf Vennenbernd (dpa)
Theologe Christoph von Seggern (50) aus dem oberfränkischen Forchheim hat im TV-Quiz "Wer wird Millionär?" 125.000 Euro gewonnen. / © Rolf Vennenbernd ( dpa )

Der hoch betagte Ruhestandspfarrer Hans von Seggern war nach den Worten von Moderator Günther Jauch der älteste Telefonjoker in der 17-jährigen Geschichte der Show.

Bei der am Montagabend ausgestrahlten Sendung wusste der im April 1914 geborene Senior auf Anhieb die richtige Antwort auf die knifflige Frage, welcher Automobilbauer im Jahr 1910 als erster Mensch den Ärmelkanal in einem Flugzeug nonstop hin und zurück überquerte. "Mein Vater weiß das", war sich Christoph von Seggern sicher. Als der 101-Jährige ohne Zögern Charles Rolls, den Mitbegründer des englischen Unternehmens Rolls-Royce, nannte, war Jauchs verblüffte Reaktion: "Das gibt es nicht!"

Reise auf einem Containerschiff von Hamburg nach New York oder eine Wohnmobil-Tour

An der folgenden 500.000-Euro-Hürde stieg der Kandidat allerdings aus. Er wollte sich nicht entscheiden, welches dieser Tiere im Lexikon zu finden sei: Laufschlangen, Kriechvögel, Flugkühe oder - was richtig gewesen wäre - Kletterfische. Mit dem Gewinn will sich der oberfränkische Pfarrer eventuell eine Reise auf einem Containerschiff von Hamburg nach New York oder eine Wohnmobil-Tour durch Russland leisten, wie er in der Sendung sagte.

Christoph von Seggern ist seit 2014 Regionalbeauftragter des Partnerschaftszentrums "Mission EineWelt" der bayerischen evangelischen Landeskirche, das weltweit Kontakte zu lutherischen Kirchen vor allem in Afrika, Asien und Südamerika pflegt. Zuvor war er als Seelsorger in mehreren oberfränkischen Kirchengemeinden tätig gewesen.


Quelle:
epd