Kölner Dom
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Misereor-Fastenaktionsplakat 2019
Misereor-Fastenaktionsplakat 2019
Kardinal Woelki
Kardinal Woelki
Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel
Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel
Noten mit einer Botschaft: "Mach was draus: Sei Zukunft!" lautet das diesjährige MISEREOR-Motto.
Noten mit einer Botschaft: "Mach was draus: Sei Zukunft!" lautet das diesjährige MISEREOR-Motto.
Winfried Krane hat diese südamerikanische Musik eigens für den ARD-Fernsehgottesdienst zur MISEREOR-Fastenaktion ausgewählt.
Winfried Krane hat diese südamerikanische Musik eigens für den ARD-Fernsehgottesdienst zur MISEREOR-Fastenaktion ausgewählt.

10.03.2019 - 10:00

Misereor-Fastenaktion in Köln eröffnet Woelki: Den Teufelskreis von Gewalt und Armut durchbrechen

Misereor hat im Kölner Dom die diesjährige Fastenaktion eröffnet. Im Zentrum steht El Salvador. Misereors Projekte machten sich stark für eine Zukunft jenseits des Teufelskreises aus Gewalt, Armut und Flucht, so der Kölner Erzbischof Woelki.

Das Motto der diesjährigen Fastenaktion lautet: "Mach was draus: Sei Zukunft!" eröffnet. Die bundesweite Fastenaktion stellt die Zukunft junger Menschen in El Salvador in den Mittelpunkt.

Seit Jahrzehnten werde El Salvador von politischer und krimineller Gewalt zerrissen, sagte der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki in seiner Predigt. Arbeitslosigkeit, Armut, und Perspektivlosigkeit prägten den Alltag in dem mittelamerikanischen Land. Die von Misereor geförderten Projekte machten sich stark «für eine Zukunft jenseits des Teufelskreises aus Gewalt und Gegengewalt, aus Armut und Flucht».

Vertrauen in eigene Stärke lernen

Für viele Jugendlichen bedeuteten die Jugendbanden mit ihrem Drogen- und Waffenhandel die Verlockung des schnellen Geldes, sagte Woelki weiter. Wer in einer Jugendbande mitmache, gehöre zu denen, die Macht und Geld hätten. Durch die Projekte von Misereor lernten junge Menschen hingegen wieder das Träumen von einem neuen Himmel und einer neuen Erde, in denen Gerechtigkeit wohnten. Sie lernten Vertrauen in ihre Stärke und Fähigkeiten und sie gestalteten damit ihr Leben und ihr soziales Umfeld.

Woelki kritisierte zugleich den geplanten Bau einer Grenzmauer zu Mexiko durch den US-Präsidenten Donald Trump. Laut Trump solle damit die USA vor einer Migration von Flüchtlingen, Kriminellen und Drogen geschützt und die Zukunft des Landes gesichert werden. Dabei sei die USA ein Land, "das fast komplett von Einwanderern und deren Nachkommen aus allen Teilen der Welt besiedelt ist", sagte der Erzbischof: "Übrigens einschließlich der Familie Trump mit ihren deutschen und schottischen Wurzeln".

Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel ermutigte dazu, sich auf Grundlage des christlichen Glaubens aktiv für eine bessere Zukunft einzusetzen: "Die Beispiele aus El Salvador zeigen mir: Es gibt Wege für Veränderung, im eigenen Leben, in unserer Welt", sagte er. Die Botschaft der Bibel ermutigte, die Gegenwart mit zu gestalten: Mitzubauen an einer solidarischen, gerechten und offenen Gesellschaft.

Die Projekte von Misereor unterstützen Jugendliche in El Salvador unter anderem bei ihrer Lebensplanung. Dazu gehören Angebote von Persönlichkeitstraining, Bewerbungskursen und Seminaren zur Geschäftsgründung. Junge Familien werden mit gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten unterstützt.

Misereor ist das katholische Werk für Entwicklungszusammenarbeit. Bis Ostern sind verschiedene Aktionen wie der Verkauf von Brot oder gemeinsame Fastenessen in den Gemeinden geplant, um Spenden für Misereor-Projekte zu sammeln. Höhepunkt ist der Misereor-Sonntag am 7. April, an dem bundesweit in allen katholischen Gottesdiensten um Spenden gebeten wird. Seit seiner Gründung im Jahr 1958 hat das Hilfswerk über 108.000 Projekte mit mehr als sieben Milliarden Euro unterstützt. Zurzeit fördert das Werk mehr als 2.900 laufende Projekte in knapp 90 Ländern.

(epd)

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