Festmesse in der Kölner Basilika Sankt Ursula

Gedenktag der Heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen

DOMRADIO.DE übertrug am Gedenktag der Heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen die Festmesse aus der Kölner Basilika Sankt Ursula mit Stadtdechant Robert Kleine. Es sang der Sankt Kunibertchor – Leitung und an der Orgel: Gerhard Blum. 

Basilika St. Ursula in Köln / © Rebekka Dierkes (Erzbistum Köln)

Ursula wurde vermutlich im 3. Jahrhundert in England geboren und starb im 3./4. Jahrhundert in Köln. Über ihr Leben gibt es zahlreiche Legenden, die den historischen Kern überdecken. Diesen Legenden nach war Ursula eine englische Königstochter. Obwohl sie Jungfräulichkeit gelobt hatte, wollte ihr Vater sie mit einem heidnischen Prinzen vermählen. Sie erbat sich eine dreijährige Frist für eine Wallfahrt nach Rom. Die Zahl ihrer vermutlich elf Begleiterinnen wird wohl aufgrund eines Lesefehlers mit elftausend genannt. Bei ihrer Rückkehr aus Rom soll sie mit ihren Gefährtinnen in Köln von den Hunnen niedergemetzelt worden sein. Eine Inschrift in der Ursulakirche in Köln weist auf eine alte Basilika an dieser Stelle hin, die zu Ehren von Märtyrerjungfrauen errichtet wurde. In der Nähe hatte man im 12. Jahrhundert Grabstätten gefunden, die man Ursula und ihren Gefährtinnen zuordnete. Tatsächlich handelte es sich dabei aber um ein römisches Gräberfeld. Ursula ist die Stadtpatronin von Köln. Von hier aus verbreitete sich ihre Verehrung über das ganze Abendland.

Aus: Magnificat. Das Stundenbuch. Oktober 2019


Die Heilige Ursula - Kölner Stadtpatronin / © Markus Linn (KNA)
Die Heilige Ursula - Kölner Stadtpatronin / © Markus Linn ( KNA )