Congregatio Jesu – Mitteleuropäische Provinz

Schwestern Mary Ward T-Shirt / © CJ (CJ)
Schwestern Mary Ward T-Shirt / © CJ ( CJ )

Die Congregatio Jesu ist eine internationale Frauenordensgemeinschaft mit circa 1400 Schwestern in mehr als 20 Ländern auf vier Kontinenten. Die Mitteleuropäische Provinz, zu der die Kommunitäten in Deutschland, Österreich, Südtirol und Ungarn gehören, reicht von Hannover bis Meran und von Bad Homburg bis Budapest.

Gegründet wurde die Gemeinschaft 1609 von der Engländerin Mary Ward als apostolisch tätige Ordensgemeinschaft ohne Klausur und mit den gleichen Ordensregeln wie die der Jesuiten. Daher sind die Schwestern im deutschsprachigen Raum auch als „Englische Fräulein“ oder „Maria-Ward-Schwestern“ bekannt.

In Zeiten der seelsorgerlichen Not in England hatte Mary Ward erkannt, dass es einen Frauen-Orden braucht, der „das Gleiche der Gesellschaft Jesu“ lebt – also nicht nur die ignatianische Spiritualität, sondern auch die apostolische Lebensweise. Bis heute sind Exerzitienarbeit und geistliche Begleitung ein wichtiger Pfeiler der Aufgaben der Schwestern.

Mary Ward und dem durchaus steinigen Weg des Ordens im Laufe der Geschichte als apostolisch tätigen Frauen in und mit der Kirche ist auch der Einsatz für Kinder, Jugendliche und Frauen zu verdanken. In den vielen Schulen, die im Laufe der Zeit von den Schwestern gegründet wurden, lebt der Geist Maria Wards fort und bleibt lebendig. Heute arbeiten viele Schwestern in der Jugendpastoral und in verschiedenen Frauenprojekten, z.B. Solwodi, begleiten geflüchtete Frauen und Kinder oder setzen sich gemeinsam mit anderen für eine gerechte Welt ein. 

In der Nachfolge Jesu sind die Schwestern verfügbar, um dahin zu gehen, wo sie am meisten gebraucht werden. Daher gehören auch internationale Einsätze, wie z.B. im globalen Süden im Südsudan, zu den wichtigen Aufgabenfeldern.

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Deutschland