"Besonders denke ich an die Toten, die Verletzten, die Helfer und auch an all die Menschen, die noch in der Ungewissheit sind, ob ihre Verwandten oder Freunde unter den Opfern sind", sagte Thissen. Er bete darum, dass alle die Kraft finden, das furchtbare Unglück in gegenseitiger Hilfsbereitschaft zu tragen. Zu seinem Bistum gehört auch der Landesteil Mecklenburg.
Die Pommersche Evangelische Kirche, deren Synode seit Freitag in Stralsund tagt, gedachte in ihrer Morgenandacht der Betroffenen.
Acht Tote, mehr als 100 Verletzte
An dem bislang schlimmsten Unfall in Mecklenburg-Vorpommern waren etwa 80 Fahrzeuge beteiligt, rund 30 Autos und Lkw brannten aus. Acht Menschen wurden getötet, 131 Menschen wurden teils schwer verletzt.
Nach der Massenkarambolage auf der Autobahn A 19 zwischen Rostock und Güstrow vom Freitagmittag soll die Strecke in beide Richtungen bis zum Wochenbeginn wieder freigegeben werden.
Kirchen rufen zum Gebet für Opfer des Unfalls bei Rostock auf
"Besonders denke ich an die Toten"
Nach der Massenkarambolage auf der Autobahn bei Rostock haben Kirchenvertreter am Samstag zum Gebet für die Opfer aufgerufen. Der Hamburger katholische Erzbischof Werner Thissen forderte in Hamburg alle Gemeinden des Erzbistums auf, in Gottesdiensten für die Opfer zu beten.
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