Die Finanzlage der deutschsprachigen Benediktinerabtei Dormitio auf dem Jerusalemer Zionsberg ist dramatisch: "Unsere wirtschaftliche Basis ist mittlerweile zusammengebrochen", heißt es in einem Spendenaufruf der Mönche vom Mittwoch.
Folgen der Pandemie und des Kriegs
Weil seit Jahren wegen Pandemie und Krieg Pilger ausbleiben, müsse die Gemeinschaft mittlerweile auf Rücklagen für die Altersvorsorge zurückgreifen. Ohne Pilger als Haupteinnahmequelle lebe man "fast nur noch von Spenden", so die Mönchsgemeinschaft. "Das Licht des Glaubens darf hier nicht verlöschen – und jeder, der hilft, entzündet es neu", heißt es in dem Spendenaufruf zum bevorstehenden Pfingstfest.
Die heiligen Orte der Benediktiner würden weiter offengehalten; und 29 Mitarbeiter, viele von ihnen Christen, sollen nicht entlassen werden. Eingehende Spenden sollen unter anderem für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze sowie für Solidaritätsaktionen verwandt werden.