Ruhrbischof Overbeck gratuliert Schalkern zum Bundesliga-Aufstieg

Fußball stiftet Gemeinschaft

Ein Traditionsverein ist zurück in der ersten Liga. Schalke war zuletzt 2023 abgestiegen. Doch seit Samstagabend ist die Rückkehr ins Oberhaus besiegelt. Glückwünsche dazu kommen auch von Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck.

Schalke-Fans mit Fahnen / © Friso Gentsch (dpa)
Schalke-Fans mit Fahnen / © Friso Gentsch ( dpa )

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck freut sich mit den Schalkern über ihr Comeback in der obersten Fußballklasse. "Der FC Schalke 04 hat mit seinem Aufstieg in die 1. Bundesliga etwas geschafft, das viele Herzen im Ruhrgebiet höherschlagen lässt", sagte Overbeck am Samstagabend. Mit einem 1:0-Sieg gegen Düsseldorf hatte Schalke am 32. Spieltag der 2. Liga den Aufstieg perfekt gemacht. 

Bischof Franz-Josef Overbeck / © Nicolas Ottersbach (DR)
Bischof Franz-Josef Overbeck / © Nicolas Ottersbach ( DR )

Overbeck gratulierte dem Verein, der Mannschaft, allen Verantwortlichen sowie den vielen Fans von Herzen zu diesem großartigen sportlichen Erfolg. Damit sorge das Team weit über Gelsenkirchen hinaus für Begeisterung. Der Fußball stifte Gemeinschaft, verbinde Menschen über Herkunft, Alter und soziale Grenzen hinweg und könne - wie die Kirche - helfen, Solidarität und Zusammenhalt zu stärken, so der Ruhrbischof.

Bodenständig und sozial

"Gerade der Traditionsclub Schalke 04 steht seit vielen Jahrzehnten für Nähe zu den Menschen im Revier, für Bodenständigkeit und für ein vielfältiges soziales Engagement in der Region", betonte der Kirchenmann. Er dankte allen, die sich im und rund um den Verein mit Herzblut für Kinder, Jugendliche und benachteiligte Menschen einsetzten.

Weiter ermutigte Overbeck dazu, auch künftig Verantwortung zu übernehmen und Werte wie Fairness, Respekt und Mitmenschlichkeit hochzuhalten: "Möge der Aufstieg nicht nur sportlicher Erfolg sein, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung für viele Menschen hier im Ruhrgebiet."

Bistum Essen

Das Bistum Essen ist eines der jüngsten und kleinsten unter den 27 römisch-katholischen Bistümern in Deutschland. Auch in Nordrhein-Westfalen ist es mit 1.877 Quadratkilometern und knapp 680.000 Mitgliedern das kleinste Bistum.

Es wurde am 1. Januar 1958 aus Teilen der (Erz-)Bistümer Köln, Münster und Paderborn errichtet; damals zählte die Diözese noch rund 1,5 Millionen Mitglieder. Heute sind es 616.766 Mitglieder (Stand März 2026). 

Blick auf den Essener Dom / © frantic00 (shutterstock)
Quelle:
KNA