Bischof Ackermann zieht positive Bilanz zu Heilig-Rock-Tagen

"Hoffnung aus der Botschaft des Glaubens"

Bischof Stephan Ackermann hat zum Abschluss der Heilig-Rock-Tage in Trier die Bedeutung christlicher Hoffnung hervorgehoben. Rund 30.000 Menschen nahmen teil. Die Veranstalter sprechen von einem friedlichen und vielfältigen Fest.

Archivbild: Trierer Dom / © Matthias Jöran Berntsen (KNA)
Archivbild: Trierer Dom / © Matthias Jöran Berntsen ( KNA )

Mit einer feierlichen Vesper im Trierer Dom sind am 26. April die Heilig-Rock-Tage 2026 zu Ende gegangen. Das zehntägige Bistumsfest stand unter dem Leitwort "Unbegreiflich – Ich hoffe" und rückte die christliche Hoffnung in den Mittelpunkt.

Bischof Stephan Ackermann / © Julia Steinbrecht (KNA)
Bischof Stephan Ackermann / © Julia Steinbrecht ( KNA )

Bischof Stephan Ackermann zog zum Abschluss eine positive und zugleich dankbare Bilanz. In seiner Predigt betonte er, dass die Hoffnung während der Festtage in vielfältiger Weise Ausdruck gefunden habe – im Gebet, in der Musik, im Austausch und in der Feier des Glaubens. Die Heilig-Rock-Tage hätten dazu beigetragen, dieser Hoffnung mehr Raum zu geben, "dem, was uns für unser Leben trägt". Christliche Hoffnung habe sich in Tod und Auferstehung Jesu bewährt und halte auch den Herausforderungen menschlichen Lebens stand, so der Bischof.

Auch in einem videobasierten Rückblick unterstrich Ackermann, dass das Bistumsfest bewusst mehr sein wolle als bloßes Unterhaltungsangebot. Im Zentrum stehe vielmehr die "Hoffnung aus der Botschaft des Glaubens". Zugleich sollten insbesondere jene gestärkt werden, die sich in Kirche und Gesellschaft engagieren. Das Programm habe Menschen aller Generationen angesprochen und neben festlichen auch bewusst ruhigere Formate umfasst – etwa Kunstinstallationen, Gesprächsangebote und geistliche Begleitung. Das Profil der Tage beschrieb der Bischof als "feiernd, festlich und nachdenklich". Sein Dank galt den zahlreichen Beteiligten aus Seelsorge, Bildung, Kirchenentwicklung und Kirchenmusik sowie den vielen Ehrenamtlichen.

"Friedlich und froh"

Veranstaltungsleiter Dario Tumminelli sprach ebenfalls von einem gelungenen Verlauf. Die Heilig-Rock-Tage seien "friedlich und froh" gewesen und hätten rund 30.000 Menschen erreicht – darunter Pilgerinnen und Pilger, Gäste sowie zufällige Besucher. Insgesamt seien knapp 150 Programmpunkte angeboten worden, getragen von etwa 800 Mitwirkenden sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern im Besucherdienst. Das Spektrum reichte von Gottesdiensten und Gebeten über kulturelle Angebote bis hin zu Mitmach- und Gesprächsformaten.

Der Heilig-Rock-Schrein im Trierer Dom / © Wolfgang Radtke (KNA)
Der Heilig-Rock-Schrein im Trierer Dom / © Wolfgang Radtke ( KNA )

Besonders hob Tumminelli die große Bandbreite der Angebote hervor, durch die sich viele Menschen individuell angesprochen fühlen konnten. Dankbar zeigte er sich auch für die äußeren Bedingungen: Das Wetter habe wesentlich zum Gelingen beigetragen.

Weitere Eindrücke und Informationen zu den Heilig-Rock-Tagen sind online abrufbar.

Bistum Trier

Das Bistum Trier ist das älteste in Deutschland. Es erstreckt sich über eine Fläche von 12.870 Quadratkilometern. Im Bistum Trier, das Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien hat, leben etwa 2,5 Millionen Menschen, davon sind 1,1 Millionen katholisch. 

Als erster Bischof von Trier gilt der Heilige Eucharius im dritten Jahrhundert. Das spätere Erzbistum, dessen Oberhirten seit 1198 auch Kurfürsten waren, war eines der wichtigsten im alten Reich. Es umfasste ein Gebiet vom französischen Stenay an der Maas im Westen bis vor Gießen im Osten. 

Liebfrauenkirche und Trierer Dom / © Julia Steinbrecht (KNA)
Liebfrauenkirche und Trierer Dom / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Quelle:

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