Mit einer feierlichen Vesper im Trierer Dom sind am 26. April die Heilig-Rock-Tage 2026 zu Ende gegangen. Das zehntägige Bistumsfest stand unter dem Leitwort "Unbegreiflich – Ich hoffe" und rückte die christliche Hoffnung in den Mittelpunkt.
Bischof Stephan Ackermann zog zum Abschluss eine positive und zugleich dankbare Bilanz. In seiner Predigt betonte er, dass die Hoffnung während der Festtage in vielfältiger Weise Ausdruck gefunden habe – im Gebet, in der Musik, im Austausch und in der Feier des Glaubens. Die Heilig-Rock-Tage hätten dazu beigetragen, dieser Hoffnung mehr Raum zu geben, "dem, was uns für unser Leben trägt". Christliche Hoffnung habe sich in Tod und Auferstehung Jesu bewährt und halte auch den Herausforderungen menschlichen Lebens stand, so der Bischof.
Auch in einem videobasierten Rückblick unterstrich Ackermann, dass das Bistumsfest bewusst mehr sein wolle als bloßes Unterhaltungsangebot. Im Zentrum stehe vielmehr die "Hoffnung aus der Botschaft des Glaubens". Zugleich sollten insbesondere jene gestärkt werden, die sich in Kirche und Gesellschaft engagieren. Das Programm habe Menschen aller Generationen angesprochen und neben festlichen auch bewusst ruhigere Formate umfasst – etwa Kunstinstallationen, Gesprächsangebote und geistliche Begleitung. Das Profil der Tage beschrieb der Bischof als "feiernd, festlich und nachdenklich". Sein Dank galt den zahlreichen Beteiligten aus Seelsorge, Bildung, Kirchenentwicklung und Kirchenmusik sowie den vielen Ehrenamtlichen.
"Friedlich und froh"
Veranstaltungsleiter Dario Tumminelli sprach ebenfalls von einem gelungenen Verlauf. Die Heilig-Rock-Tage seien "friedlich und froh" gewesen und hätten rund 30.000 Menschen erreicht – darunter Pilgerinnen und Pilger, Gäste sowie zufällige Besucher. Insgesamt seien knapp 150 Programmpunkte angeboten worden, getragen von etwa 800 Mitwirkenden sowie zahlreichen Helferinnen und Helfern im Besucherdienst. Das Spektrum reichte von Gottesdiensten und Gebeten über kulturelle Angebote bis hin zu Mitmach- und Gesprächsformaten.
Besonders hob Tumminelli die große Bandbreite der Angebote hervor, durch die sich viele Menschen individuell angesprochen fühlen konnten. Dankbar zeigte er sich auch für die äußeren Bedingungen: Das Wetter habe wesentlich zum Gelingen beigetragen.
Weitere Eindrücke und Informationen zu den Heilig-Rock-Tagen sind online abrufbar.