Gottesdienste, Konzerte und Meditation: Die Trierer Heilig-Rock-Tage bieten vom 17. bis 26. April wieder ein breites kulturelles und spirituelles Programm. Das große Bistumsfest in Trier wird rund um den Dom gefeiert. Zur Eröffnung hält Bischof Stephan Ackermann am Freitag (17.00 Uhr) ein Pontifikalamt ab.
Jeden Abend um 19 Uhr präsentieren regionale Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Genres und Altersgruppen ihre Musik. Neben Infoständen gibt es zahlreiche kostenlose Aktivitäten, die sich an Menschen jeder Altersgruppe richten. Wer pilgern möchte, hat gleich die Wahl unter mehreren verschiedenen Angeboten. Der Autor und Schauspieler Samuel Koch spricht am Sonntag in der Liebfrauenbasilika mit dem Theologen Christopher Hoffmann über das Thema "Hoffnung".
Augenmerk auf Familien
Der Name des Festes leitet sich von einer im Trierer Dom aufbewahrten Tunika ab. Dieser sogenannte Heilige Rock gilt nach einer Überlieferung als Gewand Jesu. Während des Bistumsfestes wird daher auch wieder die Heilig-Rock-Kapelle im Ostchor des Trierer Doms mit dem Schrein, der diese historische Tunika enthält, geöffnet sein. "Wir freuen uns sehr auf alle Menschen, die mit uns gemeinsam feiern möchten, egal welchen Alters, ob religiös oder nicht", so der Organisationsleiter der Heilig-Rock-Tage, Dario Tumminelli.
Besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auf Familien gelegt. Es gibt eine eigene Spielwiese für Kinder und die sanitären Einrichtungen sind auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern ausgelegt.