Beides teilte der Vatikan ohne nähere Angaben mit.
Mit Blick auf sein Geburtsland USA hatte sich Leo XIV. zuletzt kritisch zur Vernichtungs-Drohung von Präsident Donald Trump gegen den Iran geäußert. Die am Mittwoch verkündete zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran begrüßte er indes.
Der Papst hatte den italienischen Vatikandiplomaten Caccia (68) Anfang März zum Nachfolger von Kardinal Christophe Pierre (80) ernannt, der seit 2016 Nuntius in Washington war. Zugleich hatte Leo den altersbedingten Rücktritt des Franzosen angenommen.
Früherer Nuntius Garant gegen "Kulturkämpfer"
Caccia war vor seiner Berufung zum Nuntius in Washington ab 2019 Ständiger Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in New York. Der promovierte Theologe und studierte Kirchenrechtler ist seit 1991 im diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. Unter anderem wurde er nach Tansania, in den Libanon und auf die Philippinen entsandt.
Sein Vorgänger Pierre war entscheidend daran beteiligt, dass wichtige Bischofsstühle in den USA mit Geistlichen besetzt wurden, die im Sinne von Papst Franziskus eine offenere Linie vertraten und sich nicht als konservative "Kulturkämpfer" profiliert hatten. 2023 machte ihn Franziskus zum Kardinal. Das ist für amtierende Papst-Botschafter eine außergewöhnliche Auszeichnung.