Darum feiern Christen den Ostermontag

Feiertag mit Brauchtum

Wie an Weihnachten und Pfingsten gibt es auch an Ostern einen zweiten gesetzlichen Feiertag in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern. Hinter dem arbeitsfreien Ostermontag stecken vor allem alte kirchliche Bräuche.

Synodaler Weg: Emmaus-Zeichnung von Christel Holl (DBK)
Synodaler Weg: Emmaus-Zeichnung von Christel Holl / ( DBK )

Kirchlich steht die Emmausgeschichte aus der Bibel im Mittelpunkt des Ostermontags. Auf dem Weg zum Dorf Emmaus zeigt sich Jesus erstmals nach seiner Auferstehung den Jüngern.

Der Ostermontag als Feiertag ist außerdem ein Überrest einer Arbeitsruhe, die einst von Palmsonntag (dem Sonntag vor Ostern) bis zum Weißen Sonntag (dem Sonntag nach Ostern) reichte. Heute ist nur noch der Montag übrig als arbeitsfreier Tag.

Brauchtum zum Ostermontag

Zum Ostermontag gehören einige Traditionen wie der "Emmausgang" und andere Osterspaziergänge. In Traunstein im Chiemgau finden am Ostermontag der Georgiritt und der Schwerttanz statt, die symbolisch den Winter vertreiben und 2016 ins Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden.

Ostermontag

Wie an Weihnachten und Pfingsten gibt es auch Ostern einen zweiten gesetzlichen Feiertag in Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern. Dieser geht auf eine lange christliche Tradition zurück. Warum gibt es den Ostermontag? 

Mosaik: Jesus mit zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus  / © Renata Sedmakova  (shutterstock)
Mosaik: Jesus mit zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus / © Renata Sedmakova ( shutterstock )
Quelle:
KNA