Weihbischof Ansgar Puff hat in seiner Predigt betont, dass das christliche Leben von einer großen Verheißung getragen sei: der Hoffnung auf Auferstehung. Christen gingen mit der Zusage durch ihr Leben, "dass wir unser persönliches Osterfest feiern werden". Diese Hoffnung werde besonders in Krisen herausgefordert, wenn Menschen nach sichtbaren Zeichen suchten.
Am Beispiel des königlichen Beamten aus dem Evangelium zeige sich, dass Glauben bedeute, sich auf das Wort Jesu zu verlassen. Jesus habe dem verzweifelten Vater lediglich zugesagt: "Dein Sohn lebt." Obwohl er keinen Beweis in der Hand gehabt habe, sei der Mann im Vertrauen nach Hause gegangen.
So wird deutlich: "Glauben ist, mit einer Verheißung unterwegs sein." Auch heute müssten Menschen sich in Angst, Krankheit oder Einsamkeit an Jesu Worte klammern, etwa: "Fürchte dich nicht" oder "Ich bin bei dir alle Tage." Oft erkenne man erst im Rückblick, dass Vertrauen trägt und Gottes Wort sich erfüllt.