Bei der Verleihung des Deutschen Lehrkräftepreises gingen am Montag in Berlin vier von 18 Auszeichnungen nach Nordrhein-Westfalen, eine mehr als im Vorjahr. Geehrt wurden sechs Lehrerinnen und Lehrer aus Duisburg, Gütersloh, Köln und Oberhausen, wie das NRW-Schulministerium in Düsseldorf mitteilte. Insgesamt wurden Lehrkräfte, Teams und Schulleitungen aus zehn Bundesländern mit Preisen bedacht.
In der Kategorie "Ausgezeichnete Lehrkräfte" erhielten eine Lehrerin vom Duisburger Landfermann-Gymnasium und Lehrer von der Janusz-Korczak-Gesamtschule in Gütersloh die mit jeweils 1.000 Euro dotierte Auszeichnung. Der Mathe- und Physik-Lehrer gestalte einen "kreativen, humorvollen und unterhaltsamen" Unterricht, hieß es. Die Lehrerin würde von ihren Schülerinnen und Schülern für ihre "kreativen, inspirierenden Lehrmethoden" gelobt.
Auszeichnung "Unterricht kreativ" an Pädagogen in Oberhausen
Den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie "Unterricht innovativ" sicherten sich zwei Pädagoginnen der Schillerschule in Oberhausen. An der Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung gründeten sie die Schülergenossenschaft "Schillerwerk eSG - zusammen einzigartig". Schülerinnen und Schüler verkaufen in dem Unterrichtsprojekt der Sekundarstufe II unter anderem selbst hergestellte Produkte oder arbeiten im Kundenservice im Café.
Der dritte Preis in der Kategorie "Vorbildliche Schulleitung" mit einem Preisgeld von 1.000 Euro ging an zwei Lehrkräfte vom Erzbischöflichen Berufskolleg in Köln. Sie zeichne ihr "agiler Führungsstil" aus.
Den Deutschen Lehrkräftepreis vergeben jedes Jahr die Heraeus Bildungsstiftung und der Deutsche Philologenverband. Die Preisgelder sind zweckgebunden und sollen für Projekte im Unterricht verwendet werden, wie es hieß.