Papst-Biografie mit erstem Interview auch auf Italienisch erschienen

Alte Aussagen und neue Schlagzeilen

In Italien sorgen alte Aussagen des Papstes für neue Schlagzeilen. Grund ist die Veröffentlichung einer bereits auf Spanisch erhältlichen Biografie in italienischer Sprache samt Interviewpassagen und neuem Echo.

Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani (KNA)
Papst Leo XIV. / © Vatican Media/Romano Siciliani ( KNA )

Die mit dem ersten ausführlichen Interview von Leo XIV. verbundene Papst-Biografie der Journalistin Elise Ann Allen ist nun auch auf Italienisch erschienen. Italienische Medien nehmen dies zum Anlass, um erneut ausführlich aus dem Buch zu zitieren. Es war bereits im Herbst auf Spanisch unter dem Titel "León XIV: Ciudadano del mundo, misionero del siglo XXI" (Leo XIV.: Weltbürger, Missionar des 21. Jahrhunderts) erschienen.

In den enthaltenen Passagen hatte Leo XIV. schlaglichtartig eine Art Programm für sein Pontifikat skizziert. Die Frage, ob die Phase der Reformen unter ihm weitergehen werde, beantwortete er so: Statt die von Papst Franziskus begonnenen Aufbrüche fortzuführen, wolle er "vorerst" nichts in der Dogmatik und Morallehre der Kirche ändern. Stattdessen gehe es ihm darum, die Polarisierungen in der Kirche durch vertiefte Debatten zu heilen und zu überwinden.

Dass sich Leo XIV. eindeutig gegen eine Änderung der kirchlichen Lehre zur menschlichen Sexualität aussprach, sorgte nun zur Veröffentlichung der italienischen Fassung der Papst-Biografie erneut für Schlagzeilen.

Die Gebetsanliegen des Papstes 2026

Januar: Für das Gebet mit dem Wort Gottes

Wir beten, dass das Gebet mit dem Wort Gottes Nahrung für unser Leben und Quelle der Hoffnung in unseren Gemeinschaften sei und uns hilft, eine geschwisterlichere und missionarische Kirche aufzubauen. 

Februar: Für Kinder mit unheilbaren Krankheiten

Wir beten, dass die von unheilbaren Krankheiten betroffenen Kinder und ihre Familien die medizinische Betreuung und die notwendige Unterstützung erhalten, ohne je die Kraft und die Hoffnung zu verlieren. 

Eine Ordensschwester im Gebet (shutterstock)
Quelle:
KNA