Bischof Peter Kohlgraf, der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), sagte laut DBK-Beitrag in den Sozialen Medien am Dienstag:
"Kinderhospizarbeit bedeutet, Familien in einer der schwersten Phasen ihres Lebens nicht allein zu lassen. Sie schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Nähe - dort, wo Worte oft fehlen und Sorgen übermächtig werden."
"Räume, in denen Trauer, Hoffnung und Liebe ihren Platz haben dürfen"
Zugleich schaffe die Arbeit "Räume, in denen Trauer, Hoffnung und Liebe ihren Platz haben dürfen". Wo ein Kind schwer krank sei oder sterbe, gerieten vertraute Sicherheiten ins Wanken. Umso wichtiger seien Menschen, die blieben und zuhörten.
In der Kinderhospizarbeit zeige sich nach Worten Kohlgrafs, was gelebte Mitmenschlichkeit bedeute: füreinander da zu sein, Leid nicht auszublenden und jedem Leben Würde bis zuletzt zuzusprechen. Seit 2006 ist der 10. Februar der Tag der Kinderhospizarbeit. Er wurde vom Deutschen Kinderhospizverein ins Leben gerufen.