Die Synodalkonferenz ist ein neues nationales Gremium der katholischen Kirche in Deutschland. Geplant ist, dass diesem Gremium die 27 Ortsbischöfe, 27 Vertreterinnen und Vertreter des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sowie 27 weitere Katholikinnen und Katholiken angehören.
Bevor die Synodalkonferenz ihre Arbeit aufnehmen kann, müssen das ZdK sowie die Deutsche Bischofskonferenz die Satzung bestätigen. Zudem wird sie zur Genehmigung in Rom vorgelegt. In der Vergangenheit hatte der Vatikan mehrfach Vorbehalte mit Blick auf das Projekt geäußert. Im Kern ging es dabei um die Frage, ob und in welcher Weise Bischöfe und Laien gleichberechtigt Entscheidungen über das kirchliche Leben in Deutschland fällen können.
Laut Satzung ist vorgesehen, dass die Synodalkonferenz Stellung zu wesentlichen Entwicklungen in Staat, Gesellschaft und Kirche in Deutschland nimmt. Außerdem wollen Bischöfe und Laien in dem neuen Gremium Beschlüsse fassen zu wichtigen Fragen des kirchlichen Lebens. Schließlich soll die Synodalkonferenz ein Mitspracherecht erhalten bei Finanz- und Haushaltsangelegenheiten der katholischen Kirche in Deutschland, "die nicht auf diözesaner Ebene entschieden werden". Eine erste Sitzung der Synodalkonferenz könnte am 6. und 7. November 2026 in Stuttgart stattfinden. (KNA / 23.11.2025)