Pfarrer in Wiener Neustadt stirbt während Sonntagsmesse

Tragischer Vorfall

In Österreich ist am Sonntag ein Pfarrer während eines Gottesdienstes in seiner Pfarrei im Bezirk Wiener Neustadt kurz nach der Kommunion gestorben. Zahlreiche Gläubige sowie Wiens Erzbischof, Josef Grünwidl, kondolierten.

Wien bei Sonnenuntergang / © Calin Stan (shutterstock)

Wie die Erzdiözese Wien mitteilte, brach der 59-jährige Pfarrmoderator Raimund Beisteiner während der Feier der Sonntagsmesse in seiner Pfarrei im Bezirk Wiener Neustadt kurz nach der Kommunionspendung zusammen. Er verstarb trotz sofort eingeleiteter professioneller Hilfe noch in der Kirche.

Große Betroffenheit

Sein plötzlicher Tod löste innerhalb der Erzdiözese Wien und darüber hinaus große Betroffenheit aus: "Mit seinem plötzlichen Tod verliert die Kirche in Wien einen Priester, der seine Aufgaben mit Ernsthaftigkeit, Pflichtbewusstsein und seelsorglicher Umsicht erfüllte und bei vielen Menschen großes Vertrauen und Wertschätzung genoss", heißt es in einem Nachruf der Erzdiözese.

An einer noch am Sonntagabend kurzfristig organisierten Gebetsstunde nahmen zahlreiche Gläubige und Priester teil. Auch der neue Wiener Erzbischof Josef Grünwidl erwies dem verstorbenen Seelsorger die letzte Ehre.

Erzdiözese Wien

Das Erzbistum Wien ist die von der Katholikenzahl her mit Abstand größte Diözese Österreichs. Sie umfasst das Bundesland Wien und die östliche Hälfte von Niederösterreich. Aufgrund der besonderen Größe und der unterschiedlichen Struktur dieser Gebiete ist die Diözese in drei Regionen, die Vikariate unterteilt, für die jeweils ein Bischofsvikar als Stellvertreter des Bischofs verantwortlich ist: 

 Stephansdom in Wien
 / © Annika Schmitz (KNA)
Stephansdom in Wien / © Annika Schmitz ( KNA )
Quelle:
KNA