Caritas Peru schließt Partnerschaft mit Caritas Freiburg

Frische Impulse für die soziale Arbeit

Die Caritas im Erzbistum Freiburg hat eine enge Kooperation mit der Caritas in Peru vereinbart. Der Austausch soll keine Einbahnstraße sein, vielmehr will man sich gegenseitig helfen. Ein erstes Projekt ist bereits in Planung.

Straßenszene in Iquitos, Peru / © Jon Chica (shutterstock)
Straßenszene in Iquitos, Peru / © Jon Chica ( shutterstock )

Der peruanische Caritas-Präsident, Bischof Guillermo Cornejo Monzón, und die Freiburger Caritas-Vorständin Birgit Schaer unterzeichneten am Dienstag in Freiburg ein entsprechendes Abkommen.

Frische Impulse für die soziale Arbeit 

Erstes gemeinsames Projekt ist der Aufbau ambulanter Altenhilfe in ländlichen Regionen des südamerikanischen Landes. Die traditionelle familiäre Altenbetreuung breche in vielen Regionen weg, weil die jüngere Generation auf der Suche nach Arbeit in größere Städte gehe. Zugleich erhoffe man sich durch den Peru-Austausch frische Impulse für die soziale Arbeit hier in Deutschland, sagte Schaer.

Armut und Peru / © Adriana Peralta (KNA)
Armut und Peru / © Adriana Peralta ( KNA )

Zwischen dem Erzbistum Freiburg und Peru gibt es seit 40 Jahren eine enge Partnerschaft. Zahlreiche Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen organisieren gegenseitige Besuche. Zum 40-Jahr-Jubiläum der Partnerschaft will Erzbischof Stephan Burger im Sommer nach Peru reisen.

Die katholische Kirche in Peru

Peru ist für die katholische Kirche eine wichtige Bastion in Lateinamerika, von den 31 Millionen Einwohnern gelten 90 Prozent als katholisch. Die Kirche hat viele Entwicklungsprojekte und setzt sich für den Schutz der indigenen Minderheiten ein, die gerade im Amazonasgebiet durch den Raubbau an der Natur und die zunehmenden Flussverschmutzungen infolge des illegalen Goldabbaus in ihren Lebensgrundlagen bedroht werden.

Gläubiger in Peru mit Rosenkranz / © Geraldo Caso (dpa)
Gläubiger in Peru mit Rosenkranz / © Geraldo Caso ( dpa )

 

Quelle:
KNA