Katholische Singles treffen sich erstmals zu einer Konferenz in Zagreb. Der "Aufbau einer authentischen christlichen Beziehungskultur" ist laut Mitteilung der Organisatoren Ziel der ersten "International Catholic Singles Summit" (ICSS), die vom 13. bis 15. Februar an der Katholischen Universität von Kroatien stattfinden soll.
Rund 400 katholische Singles aus Mitteleuropa werden dazu erwartet. Die Konferenz solle die Lebenswirklichkeit katholischer Singles beleuchten und sie in Fragen zu Berufung, Beziehung und Glaube unterstützen.
Organisiert wird die Tagung unter dem Motto "Faithful Hearts, Fearless Love" von der Wiener Dating-Plattform kathTreff.org und deren kroatischem Pendant katSus.org. Die frühere kroatische Fernsehmoderatorin Vlatka Kalinic, Gründerin von katSus.org, sagte, alle Menschen hätten Lebenswünsche, aber auch eine Berufung.
Diese bestehe für manche darin, "ledig zu bleiben" und sei eng verbunden mit der Möglichkeit, Gott dadurch näher zu kommen. "Gott versetzt uns in Situationen, die uns immer näher zu ihm bringen, unabhängig davon, ob wir am Ende eine romantische Beziehung eingehen oder nicht." Das sei der Kern der Konferenz.
Karnevalistische Valentinstagsparty
Thematisch stehen das Leben als Single im Licht des Glaubens, die Vorbereitung auf Ehe und Familie sowie der Umgang mit emotionalen, sozialen und geistlichen Herausforderungen im Vordergrund. Geplant sind Fachvorträge, Workshops und persönliche Beratung durch Experten aus den Bereichen Spiritualität, Psychologie und Kommunikation, unter ihnen auch der Franziskanerpater und Philosoph Ante Vuckovic sowie die Psychotherapeutin Maja Jaksic. Das Programm wird simultan auf Englisch übersetzt, die Teilnahmegebühr beträgt 120 Euro.
Heilige Messen, eucharistische Anbetung, Begegnungen und eine Valentinstagsparty mit Bezug auf das Faschingswochenende ergänzen das Programm. Die Veranstalter sehen den ICSS Zagreb als "Beitrag zur Stärkung katholischer Singles in Europa und als Impuls, Liebe und Beziehung nicht nur als privates, sondern auch als geistliches und kirchliches Thema neu wahrzunehmen".