Synodalkonferenz beginnt laut Bätzing nicht ohne Zustimmung aus Rom

Provokation vermeiden

Im November soll ein neues Beratungs- und Leitungsgremium der Kirche in Deutschland starten. Zuvor muss der Vatikan der Gründung noch zustimmen. Bischof Georg Bätzing rechnet mit einer zeitigen Zustimmung aus Rom zum Kirchenparlament.

Bischof Georg Bätzing bei der sechsten Synodalversammlung des Synodalen Weges in Deutschland / © Marko Orlovic  (SW)
Bischof Georg Bätzing bei der sechsten Synodalversammlung des Synodalen Weges in Deutschland / © Marko Orlovic ( SW )

Das als Synodalkonferenz bezeichnete Organ solle im November starten, es werde aber nicht ohne Zustimmung aus Rom mit seiner Arbeit beginnen, so Bätzing. 

Ein Start ohne römische Zustimmung wäre eine Provokation, die man vermeiden wolle, so der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Er habe aber keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass es eine rechtzeitige Genehmigung aus Rom geben werde, so Bätzing am Samstag zum Abschluss der sechsten Versammlung des Synodalen Wegs in Stuttgart.

Synodaler Weg

Der Begriff "Synodaler Weg" verweist auf das griechische Wort Synode. Es bedeutet wörtlich "Weggemeinschaft"; im kirchlichen Sprachgebrauch bezeichnet Synode eine Versammlung von Bischöfen oder von Geistlichen und Laien.

Der Reformdialog Synodaler Weg dauerte von Ende 2019 bis Frühjahr 2023. Dabei berieten die deutschen katholischen Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zusammen mit weiteren Delegierten über die Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland.

Das gelochte Metallkreuz und Teile des Schriftzugs Synodaler Weg  / © Julia Steinbrecht (KNA)
Das gelochte Metallkreuz und Teile des Schriftzugs Synodaler Weg / © Julia Steinbrecht ( KNA )
Quelle:
KNA