"Öffentliche Behörden haben insbesondere die Verantwortung, das Wohlergehen der Menschen im Dienste des Gemeinwohls zu schützen", sagte der Erzbischof von Oklahoma City laut einer am Sonntagabend (Ortszeit) veröffentlichten Mitteilung. Die Einwanderungspolizei ICE nannte er aber nicht direkt.
Wo der Frieden bedroht sei, gelte es, Ruhe zu bewahren und sich besonnen zu verhalten, sagte Coakley weiter. Auch müsse man als Nation im Dialog zusammenkommen und sich von entmenschlichender Rhetorik und ebensolchen Handlungen abwenden.
Bischöfe gegen Trumps Migrationspolitik
Am Samstag war der 37-jährige Krankenpfleger Alex Jeffrey Pretti von einem Bundesagenten der Grenzpolizei in Minneapolis erschossen worden. Er ist das zweite Todesopfer innerhalb von zwei Wochen.
Der Erzbischof von Oklahoma City war im November zum neuen Bischofskonferenz-Vorsitzenden gewählt worden. Er gilt als sehr konservativ. Doch nur einen Tag nach seiner Wahl hatten die US-Bischöfe eine "besondere Botschaft" verabschiedet, mit der sie sich klar gegen die strikte Migrationspolitik der Trump-Regierung positionierten.