Entschlossenes gesellschaftliches Handeln für faire Bildungschancen weltweit, das fordert das katholische Hilfswerk missio München. "Bildung entscheidet über Leben und Zukunft.
Wenn viele Millionen Menschen nicht lesen und schreiben können, dann wird ihnen ein fundamentales Menschenrecht verwehrt - und damit ihre Würde", erklärte Präsident Wolfgang Huber am Montag anlässlich des Internationalen Tages der Bildung am 24. Januar.
Ganze Generationen ohne Perspektive
Weltweit hätten rund 260 Millionen Kinder keinen Zugang zu Schule oder Ausbildung, heißt es in einer Mitteilung. "In unseren Projektländern in Afrika und Asien erleben wir täglich, was das bedeutet: Kinder arbeiten statt zu lernen, Mädchen werden früh verheiratet, ganze Generationen bleiben ohne Perspektive. Das dürfen wir nicht hinnehmen", so Huber. Die internationale Gemeinschaft müsse Bildung mit Nachdruck zur Priorität machen.
Wer Bildung vernachlässige, zementiere Armut, Abhängigkeit und Ungerechtigkeit. Investitionen in Bildung hingegen seien auch Investitionen in Frieden, Entwicklung und soziale Stabilität. "Bildung befähigt Menschen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen", betonte Huber. Das Hilfswerk unterstützt nach eigenen Angaben in 40 Ländern Afrikas und Asiens Bildungsprojekte für Kinder und Erwachsene, gemeinsam mit anderen kirchlichen Partnern.