Das Bistum Limburg will bis 2045 rechnerisch klimaneutral wirtschaften. Das jetzt beschlossene, erste Klimaschutzprojekt sieht vor, den aktuellen, jährlichen CO2-Ausstoß von etwa 42.000 Tonnen bis 2030 zu halbieren. Bis 2040 sind Einsparungen von 87 Prozent geplant, wie das Bistum am Montag mitteilte.
Die diözesane Klimaschutzmanagerin Johanna Schumacher sprach von einem realistischen Fahrplan, der mit den vorhandenen Geldmitteln realisierbar sei.
Sechs Millionen Euro als Anstoßfinanzierung
Als Anstoßfinanzierung stellt das Bistum den Angaben zufolge sechs Millionen Euro bereit. Fünf Millionen Euro sollen vor allem für die energieeffiziente Sanierung von kirchlichen Immobilien genutzt werden. Eine Million Euro geht in einen Nachhaltigkeitsfonds.
Wichtig seien auch Angebote für nachhaltige Mobilität und klimafreundliche Beschaffung von Arbeitsmaterialien. Um die Ziele zu erreichen, müssten alle Kirchengemeinden, Einrichtungen und Gläubigen gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten, so der Appell der Verantwortlichen.