Lob vom Papst für die Sternsinger: Beim Mittagsgebet am Dreikönigstag dankte Leo XIV. den Kindern und Jugendlichen in aller Welt, die sich "dafür einsetzen, ihren benachteiligten Altersgenossen zu helfen". Zugleich dankte er denen, die "für die Missionare beten".
Der Brauch des Sternsingens mit Spendensammlungen von Haustür zu Haustür für das Kindermissionswerk ist vor allem in deutschsprachigen Ländern verbreitet. Eine Delegation von 23 Sternsingern aus mehreren Ländern, darunter einige Mädchen aus Deutschland und Österreich, hatte am Neujahrstag den Papst im Petersdom getroffen.
In seiner Ansprache zum 6. Januar betonte Leo XIV., das Beispiel der Heiligen Drei Könige, die für ihre Reise zu Jesus viel riskierten und dem Kind in der Krippe wertvolle Geschenke brachten, sei ein Ansporn, viel zu geben. Anstelle der Ungleichheit solle Gerechtigkeit treten, aus Fremden und Feinden sollten Freunde werden; und statt der Waffenindustrie solle die Kunst des Friedenschaffens gestärkt werden.