Papst Leo XIV. dankt Sternsingern für ihr Engagement

Heilige Drei Könige seien "Ansporn"

In Deutschland und anderswo sammeln die Sternsinger Spenden für Kinder in ärmeren Ländern. Das findet auch Papst Leo XIV. gut. In seiner Ansprache am Dreikönigstag hat er sie von höchster Stelle für ihr Engagement gelobt.

In ihren festlichen Gewändern und mit glänzenden Kronen brachten die Sternsingerinnen Mia (14) und Anna (13) aus Marl gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland die Gaben zu Papst Leo XIV. an den Altar im Petersdom.  / © Romano Siciliani (KNA)
In ihren festlichen Gewändern und mit glänzenden Kronen brachten die Sternsingerinnen Mia (14) und Anna (13) aus Marl gemeinsam mit der österreichischen Sternsingerin Clara (14) aus dem Burgenland die Gaben zu Papst Leo XIV. an den Altar im Petersdom. / © Romano Siciliani ( KNA )

Lob vom Papst für die Sternsinger: Beim Mittagsgebet am Dreikönigstag dankte Leo XIV. den Kindern und Jugendlichen in aller Welt, die sich "dafür einsetzen, ihren benachteiligten Altersgenossen zu helfen". Zugleich dankte er denen, die "für die Missionare beten". 

Der Brauch des Sternsingens mit Spendensammlungen von Haustür zu Haustür für das Kindermissionswerk ist vor allem in deutschsprachigen Ländern verbreitet. Eine Delegation von 23 Sternsingern aus mehreren Ländern, darunter einige Mädchen aus Deutschland und Österreich, hatte am Neujahrstag den Papst im Petersdom getroffen.

In seiner Ansprache zum 6. Januar betonte Leo XIV., das Beispiel der Heiligen Drei Könige, die für ihre Reise zu Jesus viel riskierten und dem Kind in der Krippe wertvolle Geschenke brachten, sei ein Ansporn, viel zu geben. Anstelle der Ungleichheit solle Gerechtigkeit treten, aus Fremden und Feinden sollten Freunde werden; und statt der Waffenindustrie solle die Kunst des Friedenschaffens gestärkt werden.

Quelle:
KNA